Heute ist der 19.05.2026 und die Nachricht über den Tod von Jacqueline Maurer-Mayor hat viele in der Schweiz berührt. Am Montag, im Alter von 78 Jahren, verstarb die ehemalige Waadtländer Staatsrätin, die in der politischen Landschaft des Kantons eine bedeutende Rolle spielte. Geboren wurde sie am 22. Juni 1947 in Vaulion. Wer hätte gedacht, dass sie einmal die erste Frau sein würde, die ein hohes politisches Amt im Kanton Waadt bekleidet? Ihre Karriere war eine Inspiration für viele, besonders für Frauen, die in der Politik Fuß fassen wollten.

Die traurige Nachricht über ihren Tod wurde am Dienstagnachmittag während einer Sitzung des Grossen Rates von Präsident Stéphane Montangero verkündet. Montangero, sichtlich bewegt, bezeichnete sie als eine «historische Wahl» und hob hervor, wie sehr sie den Zugang von Frauen in den Staatsrat beeinflusste. Es ist schon erstaunlich, wie viel Mut und Durchhaltevermögen nötig waren, um in einer von Männern dominierten Welt einen Platz zu finden – und diesen dann auch noch zu behaupten.

Ein Wegbereiter für Frauen in der Politik

Jacqueline Maurer-Mayor war nicht nur eine Abgeordnete, sie trat auch im März 1997 in die Waadtländer Regierung ein und übernahm die Nachfolge des Freisinnigen Jacques Martin. Sie wurde gleich zweimal in den Staatsrat wiedergewählt und hatte das Präsidium des Staatsrats in den Jahren 2000 und 2004 inne. Ein beeindruckendes Engagement, das zeigt, wie sehr sie für ihre Überzeugungen einstand. Ihre Verdienste um die Gleichstellung der Geschlechter sind unbestreitbar und werden für viele Generationen von Frauen ein Vorbild bleiben.

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie eine Person mit ihrer Vision und ihrem unermüdlichen Einsatz die Welt verändern kann. Jacqueline Maurer-Mayor war eine dieser Personen. Ihren Einfluss kann man nicht hoch genug einschätzen. Sie hat den Weg für viele geebnet, die nach ihr kamen und für Gleichheit und Gerechtigkeit kämpfen.

In einer Zeit, in der Frauen oft noch für ihre Rechte kämpfen mussten, war sie eine Stimme der Vernunft und des Fortschritts. Ihr Lebenswerk wird in der politischen Landschaft der Schweiz weiterhin nachhallen und ihre Geschichte wird als Beispiel für zukünftige Generationen dienen. Es ist traurig, dass sie nicht mehr unter uns weilt, aber ihr Erbe lebt weiter. Ein starkes, mutiges Erbe.

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