Heute ist der 28.05.2026, und das Leben im Thurgau pulsiert vor Energie und Möglichkeiten. Man könnte meinen, der Kanton sei einfach nur ein ruhiger Ort im Osten der Schweiz, weit weg von den hektischen Großstädten. Doch weit gefehlt! Der Thurgau hat sich zu einem wirtschaftlichen Hotspot entwickelt. Ende 2023 waren hier 148.637 Menschen in 22.004 Unternehmen beschäftigt. Das klingt schon einmal nach einem florierenden Arbeitsmarkt, oder? Und tatsächlich – seit 2018 entstanden fast 11.000 neue Arbeitsplätze. Ein echter Lichtblick für die Region!
Wenn man sich das Bruttoinlandprodukt (BIP) des Kantons anschaut, wird schnell klar, dass der Thurgau gut dasteht. Er trägt 2,6 Prozent zum Schweizer BIP bei, was für einen Kanton dieser Größe durchaus bemerkenswert ist. Allerdings, und das muss man ehrlich sagen, liegt das BIP pro Kopf mit rund 70.500 Franken etwas unter dem Schweizer Durchschnitt von etwa 90.000 Franken. Das erklärt sich durch die Struktur des Kantons: weniger Konzernzentralen, dafür mehr Industrie, Produktion und eine beachtliche Anzahl von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Wirtschaftliche Vielfalt im Thurgau
Die Stärke des Thurgau liegt in seiner wirtschaftlichen Diversifizierung. Hier gibt es keinen Monokulturen-Wirtschaftssektor. Stattdessen finden wir starke Branchen wie Metallbearbeitung, Maschinenbau, Lebensmittelindustrie und sogar Medizintechnik. Das klingt alles ziemlich vielversprechend, oder? Zu den bedeutendsten Unternehmen zählen unter anderem Stadler, der Schienenfahrzeughersteller aus Bussnang mit über 17.000 Mitarbeitern weltweit, und die Holy Fashion Group aus Kreuzlingen, die international mit Marken wie Joop! und Strellson aktiv ist. Man kann sagen, der Thurgau hat ein paar echte Schwergewichte in der Wirtschaft!
Doch was ist mit den Arbeitslosen? Ende April 2026 lag die Arbeitslosenquote im Thurgau bei 2,3 Prozent – ein Rückgang um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Es gab 3.653 Arbeitslose, was einen Rückgang um 191 Personen bedeutet. Auch die Anzahl der Stellensuchenden hat sich verringert – auf 7.105. Das zeigt, dass sich der Arbeitsmarkt stabilisiert und die Leute wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Solche Entwicklungen sind nicht nur Zahlen, sie bringen auch Hoffnung und neue Perspektiven für viele.
Branchen im Aufwind
Die industrielle Basis des Thurgau ist stark. Der industrielle Sektor hat eine überdurchschnittliche Bedeutung für die Wertschöpfung. Im Jahr 2022 erwirtschaftete der Kanton ein BIP von 20,3 Milliarden Franken. Klar, dass die Wirtschaft nicht nur von der Landwirtschaft abhängt; der Primärsektor, also die Landwirtschaft, trägt lediglich 2,1 Prozent zur Wertschöpfung bei. Die Entwicklung zeigt, dass der Kanton auf dem richtigen Weg ist, auch wenn er im Vergleich zu anderen Kantonen im hinteren Viertel bezüglich BIP-Wachstum liegt.
Das BIP-Wachstum betrug 2,1 Prozent im Jahr 2022, nach einem beeindruckenden Wachstum von 8,2 Prozent im Jahr 2021. Man könnte sagen, das war ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Die Zukunft sieht allerdings vielversprechend aus, denn die Vielfalt der Branchen sorgt dafür, dass der Thurgau nicht von einem einzigen Sektor abhängig ist. Das ist für die Stabilität der Wirtschaft von enormer Bedeutung und gibt den Menschen hier ein gutes Gefühl.
Insgesamt zeigt der Thurgau, dass er sich in einer spannenden Phase befindet. Die Kombination aus stabilen Arbeitsplätzen, einer diversifizierten Wirtschaft und einer engagierten Bevölkerung macht den Kanton zu einem interessanten Ort. Mit einem Blick in die Zukunft kann man nur hoffen, dass sich diese positive Entwicklung fortsetzt und noch viele weitere Chancen aufblühen.