Am Pfingstmontag war in Näfels wirklich was los! Dort fand das Glarner-Bündner Kantonalschwingfest statt, und die Atmosphäre war elektrisierend. 20 Athleten aus dem Thurgau waren am Start und lieferten sich spannende Kämpfe. Der Schwingerkönig Armon Orlik setzte sich im Schlussgang gegen Sales Tschudi durch und bewies damit, dass er wirklich zu den Besten gehört. Aber das war noch lange nicht alles, denn Mario Schneider aus Ottenberg trumpfte groß auf! Mit fünf Siegen, davon vier mit der Maximalnote von 10,00, sicherte er sich den zweiten Platz, nur mit einer Niederlage auf dem Konto. Ein beeindruckender Auftritt, der den Zuschauern wohl noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Und auch Andrin Habegger aus Tägerschen kann stolz sein: Er belegte den dritten Platz, unbesiegt mit 58,00 Punkten und schnappte sich seinen dritten Saisonkranz. Da kann man nur gratulieren! Am gleichen Tag wurde in Ruswil das Luzerner Kantonalfest ausgetragen, wo Samuel Giger aus Märstetten Rang 3b erreichte. Er hatte vier Siege und zwei gestellte Gänge – auch das ist eine bemerkenswerte Leistung. Domenic Schneider aus Friltschen musste sich mit Rang 4a begnügen, aber mit einer ähnlichen Bilanz war er ganz nah dran am Kranz. Beide, Giger und Schneider, schafften es zwar nicht in den Schlussgang, konnten sich aber dennoch über einen Kranz freuen.

Die großen Ereignisse des Schwingens

Wenn wir schon beim Schwingen sind, darf man das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Mollis nicht vergessen. Dort wurde Armon Orlik zum Schwingerkönig gekrönt, ohne dass er am Schlussgang teilnahm. Ein wahrhaft bemerkenswerter Umstand! Samuel Giger und Werner Schlegel lieferten sich einen spannenden Kampf, der jedoch ohne Sieger endete. Orlik profitierte von seiner Gesamtpunktzahl und wurde somit Schwingerkönig. Die Atmosphäre in Mollis war atemberaubend, über 50.000 Fans feierten gemeinsam, während der Musiker Gölä die Schweizer Nationalhymne anstimmte. Das Ganze war ein Fest der Tradition und Gemeinschaft, das die Herzen eines jeden Schwinger-Fans höher schlagen ließ.

In den letzten Wochen gab es viele spannende Wettkämpfe, und die Schwingerhosen mit dem Logo des ESAF 2025 warten schon auf die nächsten Athleten. Die Schwingarena war überfüllt, und das Gefühl von Vorfreude und Nervenkitzel war überall spürbar. Die Alphorngruppe wartete darauf, beim Festakt ihren Einsatz zu haben, und die Festbesucher strömten am Samstagmorgen in die Arena. Ein ganz normales Wochenende im Schwinger-Milieu – oder etwa doch nicht? Es war eine Zeit, in der der Sport und die Tradition im Mittelpunkt standen und die Leidenschaft für das Schwingen in der Luft lag. Wer dabei war, wird diese Momente sicher nie vergessen.