Heute ist der 30.05.2026 und das Freibad in Pruntrut, Schweiz, sorgt für Aufregung! Nach einem Ausländerverbot im Sommer 2025, das aufgrund von Vorfällen mit jungen Männern aus Frankreich verhängt wurde, öffnet es nun wieder seine Tore für ausländische Gäste. Doch nicht ohne eine kleine Überraschung: Ab Sommer 2026 müssen Ausländer den doppelten Eintrittspreis zahlen. Das bedeutet für erwachsene Badegäste satte 15 CHF (ca. 16,40 Euro) statt der regulären 7,50 CHF. Auch für Jugendliche wird’s teurer, sie zahlen zukünftig 10 CHF anstelle von 5 CHF.

Die Stadt Pruntrut hat diese Regelung eingeführt, um die Besucherströme besser zu steuern und die Zugangsbedingungen einzuhalten. Eine interessante, wenn auch umstrittene Entscheidung. Wer nicht in der Schweiz wohnt oder hier arbeitet, kann seine Tickets nur online kaufen und muss an der Kasse ein Ausweisdokument vorlegen. Saisonabonnements sind für Ausländer übrigens nicht verfügbar – ich kann mir gut vorstellen, dass das einige Familien aus dem nahen Frankreich abschrecken könnte.

Gemischte Reaktionen auf die neuen Preise

Die Regelung hat gemischte Reaktionen ausgelöst. Während einige Badegäste die Maßnahmen zur Reduzierung von Unruhe im Bad unterstützen, gibt es auch heftige Kritik an den hohen Preisen. So haben 17 Gemeindevertreter und Bürger sogar Beschwerde gegen die neuen Eintrittspreise eingereicht und werfen der Stadt Diskriminierung sowie eine Verletzung von Verfassungsgrundsätzen vor. Gemeindepräsident Philippe Eggertswyler verteidigt die Entscheidung und betont, dass es darum gehe, Ruhe und Sicherheit zu gewährleisten. „Eine Schließung des Bades war keine Option“, so Eggertswyler. Das ist schon ein starkes Stück!

In der letzten Saison wurden 20 Personen Hausverbote erteilt, und das spricht Bände über die Probleme, die man im Freibad hatte. Die Betriebsleitung behält sich sogar das Recht vor, den Eintritt zu verweigern, wenn die Bedingungen nicht eingehalten werden. Man mag es kaum glauben, aber die neue Regelung erlaubt es auch, bei starkem Andrang bestimmte Gruppen vorübergehend zu bevorzugen. Wie das wohl aussieht? Ich stelle mir vor, wie die Schlangen vor dem Eingang immer länger werden und der Schweiß von den Stirnen tropft.

Ein Freibad mit Zukunft?

Das Freibad Pruntrut ist also in vielerlei Hinsicht ein spannendes Thema. Während die Stadt versucht, ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Zugänglichkeit zu finden, bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Preise auf die Besucherzahlen auswirken. Vielleicht wird es ja tatsächlich ruhiger im Bad, oder die französischen Familien bleiben einfach weg? Die Entscheidung hat die Gemeinde auf jeden Fall in ein spannendes Dilemma gestürzt. Man fragt sich, ob solche Maßnahmen langfristig tragbar sind oder ob sie letztlich mehr schaden als nützen.

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