Heute ist der 30.05.2026, und man könnte sagen, die Zeit vergeht hier in Basel wie im Flug. Vor allem für Studierende, die neben ihrem Studium arbeiten müssen, ist der Druck oft enorm. Wie man in Wien sieht, ist es durchaus möglich, ein Jurastudium in rekordverdächtigen 1,5 Jahren abzuschließen. Was auf den ersten Blick wie ein Traum klingt, bringt jedoch auch seine Herausforderungen mit sich. Berufstätige Studierende kämpfen nicht nur mit dem Zeitmanagement, sondern auch mit Prüfungsangst, die sich wie ein Schatten über ihre akademischen Leistungen legt.

Die Umstände sind nicht einfach. Viele von ihnen arbeiten zwischen 80 und 100 Prozent. Bei solchen Arbeitszeiten bleibt nicht viel Raum für das Lernen. Die Regelstudienzeit für das Jurastudium beträgt vier Jahre. Doch dank eines speziellen Programms, das mindestens 60 ECTS-Punkte erfordert, also etwa 1800 Stunden Arbeit, hat eine Studentin der Universität Wien dies geschafft. Sie hat sich durchgebissen und gezeigt, dass es möglich ist, auch unter Druck erfolgreich zu sein. Gleichzeitig ist die Angst vor Prüfungen ein ständiger Begleiter. Negative Gedanken können lähmend wirken, und sie beeinflussen das selbstregulierte Lernen. Es ist kein Wunder, dass immer mehr Studierende unter Prüfungsangst leiden, vor allem, wenn man bedenkt, dass fragmentierte Aufmerksamkeit und steigende Lebenshaltungskosten ihren Teil dazu beitragen.

Strategien gegen Prüfungsangst

Um dennoch die nötige Ruhe zu bewahren, gibt es einige bewährte Techniken. Innere Sätze wie „Ich schaffe das“ oder „Ich habe genug gelernt“ können Wunder wirken. Manchmal hilft es, diese Sätze aufzuschreiben und während der Prüfung zu betrachten. Auch kontrolliertes Atmen ist eine einfache und effektive Methode zur Entspannung. Ein paar tiefe Atemzüge, ruhig durch die Nase einatmen, dann langsam in den Bauch und schließlich wieder ausatmen – das kann schon viel bewirken! Und wenn man dazu noch Techniken wie Yoga oder Meditation integriert, hat man eine solide Basis, um den Stress in den Griff zu bekommen.

Doch nicht nur individuelle Techniken sind wichtig, auch die Unterstützung durch andere spielt eine große Rolle. Das Deutsche Studentenwerk bietet an seinen Standorten Beratungsangebote für Studierende an, darunter psychologische Unterstützung und spezielle Programme für Lernschwierigkeiten. Eine Plattform wie pruefungsangst.de bietet nicht nur Emailberatung, sondern auch ein Forum zum Austausch zwischen Betroffenen. Hier können Studierende ihre Erfahrungen teilen und sich gegenseitig Mut zusprechen.

Der Balanceakt zwischen Arbeit und Studium

Der Balanceakt zwischen Arbeit und Studium ist für viele ein Drahtseilakt. Kritiker merken an, dass ökonomische Zwänge die wissenschaftliche Vertiefung oft beeinträchtigen. Dabei ist es wichtig, dass Arbeitgeber und Bildungsinstitute besser zusammenarbeiten, um nicht nur die akademische Qualität, sondern auch die psychische Gesundheit der Studierenden zu sichern. Wenn Studierende mit Prüfungsangst zu kämpfen haben, können sie oft nicht ihr volles Potenzial entfalten. Studien zeigen, dass negative Gedankenmuster die akademische Leistungsfähigkeit senken. Das ist ein Teufelskreis, aus dem es schwer herauszukommen ist.

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Die Herausforderung, die vielen Studierenden gegenübersteht, ist komplex. Während einige den Druck spüren und unter Prüfungsangst leiden, gibt es auch die, die trotz aller Widrigkeiten einen Weg finden, ihr Studium erfolgreich abzuschließen. Letztendlich ist es ein ständiger Kampf, und jeder muss seine eigenen Strategien finden, um mit den Anforderungen umzugehen. Hier in Basel, wo die Lebenshaltungskosten steigen und die Anforderungen an Studierende zunehmen, bleibt die Frage: Wie lange kann man das noch aufrechterhalten?