Die Luft ist frisch hier im Jura, und während die ersten Sonnenstrahlen den Tag begrüßen, breitet sich schon die Vorfreude auf die 78. Tour Auvergne-Rhône-Alpes aus. Diese Rundfahrt findet vom 7. bis 14. Juni 2026 statt und verspricht ein wahres Fest für Radsportfans. Wer die Strecken kennt, der weiß, dass es hier nicht nur um Geschwindigkeit geht, sondern auch um Ausdauer und Taktik. Von Vizille führt die Tour über acht Etappen bis zur finalen Bergankunft am Plateau de Solaison in den Savoyer Alpen. Das klingt nach einem echten Abenteuer!
Die hügelige und bergige Strecke wird die Athleten ordentlich ins Schwitzen bringen. Besonders der Grand Colombier, der in den Jura befahren wird, hat es in sich. Wer sich denkt, dass es hier einfach nur bergauf geht, irrt sich gewaltig. Es ist durchgehend anspruchsvoll, und das Teamzeitfahren – das erste seit 2018 – wird die Teams auf eine harte Probe stellen. Und obwohl keine Bergwertung über 2000 Meter auf dem Programm steht, gibt es gleich drei klassische Bergankünfte an den letzten drei Tagen, die das Ganze ordentlich anheizen. Die Königsetappe mit knapp 4000 Höhenmetern wird sicherlich für einige schweißtreibende Momente sorgen!
Etappenübersicht im Detail
Die erste Etappe startet am 7. Juni mit einer Strecke von 146 km von Vizille nach Saint-Ismier und einem Höhenunterschied von 3160 Metern. 20 km vor dem Ziel wartet der Anstieg zur Côte de Rousset – hier wird sich zeigen, wer die Beine hat! Am 8. Juni geht es dann weiter von Saint-Martin-le-Vinoux nach Le Puy-en-Velay über 234 km, mit einem ersten Anstieg nach nur 13 km. Der Col Robert Marchand (2. Kat.) wird hier die erste Bergwertung bieten.
Die darauffolgende Etappe am 9. Juni ist ein Mannschaftszeitfahren über 28,4 km in Perreux, mit 420 Höhenmetern – hier wird Teamgeist großgeschrieben. Die 4. Etappe führt die Fahrer am 10. Juni von Le Puy-en-Velay nach Montrond-les-Bains, wo ein Massensprint am Ziel möglich ist. Am nächsten Tag, der 11. Juni, erwartet die Teilnehmer eine Strecke von Saint-Chamond zum Parc des Oiseaux, die mit zwei kategorisierten Anstiegen in den ersten zehn Kilometern einen ordentlichen Biss hat.
Am 12. Juni geht es zum ersten Mal richtig bergauf, wenn die 6. Etappe von Saint-Vulbas nach Crest-Voland führt. Hier wird die erste Bergankunft stattfinden – ein Augenblick, auf den die Fahrer gewartet haben! Am 13. Juni führt die 7. Etappe von La Bridoire zum Grand Colombier, wo über 3800 Höhenmeter und schweißtreibende Steigungen über 10 % auf die Sportler warten. Und schließlich, am 14. Juni, die Königsetappe mit der Strecke von Beaufort zum Plateau de Solaison-Brison. Hier wird es richtig ernst, mit steilen Anstiegen, unter anderem zum Col du Pré (1. Kat.) und zur Montée de Bisanne (HC-Kat.).
Ein großer Sommer für den Radsport
Die Tour de France 2026 steht ebenfalls vor der Tür, mit einem grandiosen Start in Barcelona. Von dort aus werden 184 Fahrer aufgeteilt auf 23 Teams am 4. Juli aufbrechen. Es wird die 27. Tour sein, die außerhalb von Frankreich ihren Grand Départ hat – ein echtes Highlight! Die Tour führt durch 7 Regionen und 29 Departements in Frankreich und umfasst 21 Etappen – darunter 8 Bergetappen mit 5 Bergankünften. Besonders die Bergetappen in den Alpen, wie die legendären Anstiege zum Plateau de Solaison und Alpe d’Huez, werden die Zuschauer in ihren Bann ziehen.
Mit insgesamt 54.450 positiven Höhenmetern wird diese Tour eine Herausforderung für die Fahrer. Und das nicht nur wegen der Strecke, sondern auch wegen der Zeitgutschriften für die ersten drei Plätze jeder Straßenetappe. Der erste Grand Départ in Barcelona wird ein Stück Geschichte schreiben, da es das erste Mannschaftszeitfahren seit 1971 gibt. Die Spannung ist greifbar!
Der Radsport hat eine lange, bewegte Geschichte, und die Tour de France ist das Herzstück dieser Tradition. Seit 1903 hat sich viel getan, und die Tour ist heute mehr als nur ein Rennen – sie ist ein Spektakel, das die Menschen weltweit fesselt. Die Fahrer, die sich den Herausforderungen dieser Strecken stellen, vereinen Kraft, Geschick und Teamgeist. Und während die Tour in den nächsten Wochen an Fahrt aufnimmt, wird auch die Vorfreude auf die kommenden Etappen steigen.