Ein Lichtblick für die Gemeinschaft: Reformierte Kirche im Kanton Zug feiert finanziellen Erfolg und soziale Verantwortung
Heute ist der 23.06.2026 und die Reformierte Kirche im Kanton Zug hat Grund zur Freude. Gerade wurde bekannt gegeben, dass sie das Jahr 2025 mit einem Ertragsüberschuss von rund 2,7 Millionen Franken abschließt. Das ist doch mal eine Ansage! Der Überschuss stammt vor allem aus niedrigeren operativen Aufwänden und höheren Steuereinnahmen, die die Erwartungen übertrafen. Und das Beste? 380.000 Franken davon werden für soziale Projekte bereitgestellt. Ein echter Lichtblick in diesen herausfordernden Zeiten!
Unter den unterstützten Organisationen finden sich das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks), Mission 21 und die Stiftung Freiwillige Fürsorge. Diese Initiativen zeigen, dass die Kirche nicht nur in der Gemeinde, sondern auch überregional und international eine wichtige Rolle spielt. Die Verteilung der Gelder auf etwa 40 Projekte, darunter Krebsliga Zug und Hospiz Zug, lässt uns hoffen, dass auch in Zukunft ein großes Augenmerk auf soziale Belange gelegt wird.
Sanierung und Modernisierung
Nicht nur die finanziellen Mittel, sondern auch die bauliche Infrastruktur der Kirche wird angepackt. Der Grosse Kirchgemeinderat hat einen Baukredit von 1,45 Millionen Franken für die Sanierung des Kirchgemeindehauses Baar genehmigt. Hier wird nicht nur die Barrierefreiheit verbessert, sondern auch die Beleuchtung erneuert. Die Arbeiten sollen Anfang 2027 beginnen und bis Ostern 2027 abgeschlossen sein. Das klingt nach einer tollen neuen Anlaufstelle für die Gemeinde!
Am 23. Juni 2025 tagte der Grosse Kirchgemeinderat erneut und genehmigte die Verwaltungsrechnung sowie den Jahresbericht 2024. Hierbei wurde ein Ertragsüberschuss von 3.015.358 Franken vermeldet. Auch die Gründe gleichen sich – geringere Ausgaben und ein höheres Steueraufkommen. Die Verwendung von 330.000 Franken aus diesem Ertragsüberschuss für soziale Projekte zeigt erneut, wie wichtig der Einsatz für die Gemeinschaft ist. Projekte im Sudan und Syrien werden genauso unterstützt wie lokale Initiativen wie der Caritas Markt Baar. Das ist ein Zeichen, dass man nicht nur lokal, sondern auch global Verantwortung übernimmt.
Neues Gesicht in der Gemeinde
Ein frischer Wind weht in der Gemeinde: Pfarrerin Katrin Frey wurde für den Bezirk Ägeri gewählt. Sie wird ihr 80%-Pensum am 1. September 2025 antreten und ist die Nachfolgerin von Helen Jäggi Kosic. Ihre Wurzeln hat sie im Kanton Baselland, und nach ihrem Theologiestudium in Basel hat sie bei Pfarrerin Nadja Papis in der ref. Kirchgemeinde Sihltal ihr Vikariat absolviert. Eine spannende Zeit steht ihr bevor!
Herausforderungen und Engagement
Doch es gibt auch Herausforderungen. Die Evangelisch-reformierte Kirche der Schweiz hat im vergangenen Jahr über 39.000 Mitglieder verloren. Ein Rückgang von 30 Prozent, das ist schon heftig! Viele Menschen fühlen sich nur noch lose mit der Kirche verbunden. Diese Abwanderung könnte durch die Veröffentlichung von Missbrauchsstudien in der römisch-katholischen Kirche verstärkt worden sein. Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, betont, dass die Kirche sich diesen Herausforderungen stellen muss, um weiterhin relevant zu bleiben.
Trotz der sinkenden Zahlen bleibt die Kirche eine tragende Säule der Gesellschaft. Das Engagement von Freiwilligen ist enorm. In der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn werden jährlich über 588.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Im Kanton Basel-Landschaft erbringen reformierte Landeskirchen über 524.000 Stunden an sozialen Leistungen – das ist ein enormer Beitrag, der nicht unbemerkt bleiben sollte. Die Kirche bietet nicht nur diakonische und kulturelle Angebote, sondern auch Deutschkurse für Migranten und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen. Ein Zeichen dafür, dass es auch in schwierigen Zeiten wichtig ist, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen.
