Das Hürlimannbad in Zürich, ein wahres Juwel der urbanen Entspannung, hat eine ganz besondere Geschichte. Früher diente der Ort als Lagerstätte für Bier der mittlerweile legendären Hürlimann-Brauerei, die um 1880 die größte Brauerei der Schweiz war. Heute ist es ein Ort des Wohlbefindens, wo Wellness, Spa und pure Entspannung im Herzen der Stadt auf dich warten. Die Türen stehen dir täglich bis 22 Uhr offen – ideal, um nach einem langen Tag abzuschalten!

Besonders beeindruckend ist der Infinity-Pool auf dem Dach. Hier genießt man nicht nur entspannende Stunden im Wasser, sondern auch einen atemberaubenden Rundumblick auf die Stadt und bei klarem Wetter sogar auf die majestätischen Alpen. Perfekt für ein paar Momente der Stille und Reflexion – oder auch für ein paar Selfies, ganz klar!

Wellness für alle Sinne

Ein Besuch im Hürlimannbad verspricht mehr als nur Baden. Das römisch-irische Spa-Ritual, das aus zehn Stationen mit Wärme, Dampf und Wasser besteht, dauert etwa 1,5 Stunden und ist wie eine kleine Reise durch die Welt der Entspannung. Wer nach dem Wellness-Erlebnis hungrig wird, kann im Bistro vorbeischauen, wo frische, einfache Gerichte auf der Speisekarte stehen. Die Bezahlung erfolgt bequem über ein Chiparmband – so bleibt der Stress draußen!

Doch das Bad hat auch seine Herausforderungen. Die Barrierefreiheit ist nur bedingt gegeben. Es gibt zwar zwei Rollstuhllifte, einen zum Kassenbereich und einen zum Dachbad, jedoch sind am Ende des Lifts zum Dachbad zwei Stufen zu überwinden. Leider wurden auch keine Einstiegshilfen in den Bädern gesichtet, was es für einige Besucher etwas erschwert, den Zugang zu genießen. Ein bisschen mehr Unterstützung könnte hier nicht schaden, damit jeder die Vorzüge des Hürlimannbads auskosten kann.

Bewertungen und Erfahrungen

Die Meinungen über das Hürlimannbad gehen auseinander. Während Fred am 19. Mai 2022 das schöne Ambiente und die hervorragende Milch-Kräuterstempelmassage lobt, äußert Jeanette am 5. Januar 2022, dass sie das Bad eher als Spaßbad denn als Erholungsort empfindet. Hohe Geräuschkulissen und das Fehlen von Ruheliegen sind Punkte, die für einige Besucher störend sind. Auch Ruby stellte fest, dass die Aussicht und die Pools zwar großartig sind, aber der Mangel an Ruheräumen im Spa-Bereich nicht optimal ist. Genau diese unterschiedlichen Erfahrungen geben dem Bad einen bunten Charakter – es ist für jeden etwas dabei, aber nicht für jeden das Gleiche.

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In einer Welt, in der Wellness boomt – die Branche wächst seit 2020 um beeindruckende 15 bis 20 Prozent jährlich – ist das Hürlimannbad ein Teil eines größeren Trends. Die Schweiz hat eine reiche Badekultur, die bis zu den Römern zurückreicht. Die aktuellen Thermalquellen sprudeln mit wohlige 42 Grad Celsius und ziehen immer mehr Menschen an. Ob in den Bergen oder in der Stadt, Thermalbäder sind nicht nur eine Oase der Entspannung, sondern auch eine Antwort auf die sich wandelnden Erwartungen der Kunden. Immer mehr Besucher suchen nach Erlebnissen, die über das bloße Baden hinausgehen.

Die Zukunft der Thermalbäder könnte in Bergregionen liegen, besonders wenn der Schnee ausbleibt. Projekte wie die Grands Bains d’Hérémence im Wallis zeigen, dass der Wellness-Sektor seine Wurzeln in der Natur hat und gleichzeitig neue Wege beschreiten kann. Doch nicht alles ist rosig: Widerstände gegen neue Projekte wegen begrenzter Wasserressourcen könnten die Verbreitung dieser wohltuenden Orte einschränken. Ein Balanceakt, der nicht nur die Bedürfnisse der Touristen, sondern auch der Einheimischen im Blick haben muss.