Heute ist der 7.05.2026 und im Wallis tut sich etwas Aufregendes! Die Auslandschweizer aus dieser wunderschönen Region könnten bald auch an den Ständeratswahlen teilnehmen. Ja, richtig gehört – das ist ein ganz neuer Schritt in der politischen Teilhabe für unsere Landsleute, die im Ausland leben. Der Grosse Rat hat am Donnerstag die dazugehörige Motion mit 106 zu 20 Stimmen angenommen. Eine klare Ansage!
Unterstützung kommt von verschiedenen Parteien, darunter die SP, die Mitte, die SVP Unterwallis und die französischsprachigen Grünen. Es ist spannend zu sehen, wie sich die politischen Landschaften verändern und wie die Stimmen der Auslandschweizer endlich Gehör finden könnten. Momentan dürfen diese zwar über eidgenössische Vorlagen abstimmen und Vertreter im Nationalrat wählen – aber an kantonalen Abstimmungen oder Ständeratswahlen dürfen sie nicht teilnehmen. Das könnte sich nun ändern!
Die Haltung der Kantonsregierung
Die Walliser Kantonsregierung sieht das Anliegen grundsätzlich positiv, hat aber einige Vorbehalte. Sie spricht sich für eine kapitelweise Revision der Verfassung aus, um die Forderung im Rahmen der Überarbeitung des Kapitels über die politischen Rechte umzusetzen. Eine isolierte Änderung des einzelnen Verfassungsartikels wird abgelehnt. Man könnte sagen, es ist ein bisschen wie beim Kochen: Man braucht die richtigen Zutaten und die richtige Zeit, um das Gericht perfekt zuzubereiten.
Ein weiteres Thema, das angesprochen wurde, sind die Bedenken des Staatsrats bezüglich des Zeitplans eines möglichen zweiten Wahlgangs, besonders für die Auslandschweizer außerhalb Europas. Das wirft Fragen auf – wie können wir sicherstellen, dass jede Stimme rechtzeitig ankommt? Das ist natürlich eine Herausforderung, die bedacht werden muss. Und die Oberwalliser SVP hat ihren Widerstand auch nicht verborgen – aber trotz allem hat die Motion die Mehrheit gefunden und wurde zur Umsetzung an den Staatsrat überwiesen.
Ein Blick auf die Nachbarn
Ähnliche Regelungen gibt es bereits in den Kantonen Bern, Freiburg und Genf. Es scheint, als würden die Walliser ein Stück weit dem Beispiel ihrer Nachbarn folgen. Es bleibt spannend abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Die Auslandschweizer haben viel zu bieten, und ihre Stimmen sind wichtig. Vielleicht wird dies ein neuer Schritt in Richtung einer inklusiveren Politik in der Schweiz. Man könnte sich fast vorstellen, wie die Diskussionen bei einem gemütlichen Fondue-Abend unter Freunden in einer Berghütte beginnen könnten – mit einem Glas Wein in der Hand und der Frage: „Was denkt ihr über die politische Mitbestimmung für uns im Ausland?“
Die nächsten Schritte werden entscheidend sein – sowohl für die Regierung als auch für die Auslandschweizer selbst. Das Thema ist präsent, und man spürt förmlich die Vorfreude und das Engagement, die in der Luft liegen. Die Erlaubnis, an den Ständeratswahlen teilzunehmen, könnte ein ganz neues Kapitel in der politischen Geschichte des Wallis aufschlagen. Wer weiß, vielleicht wird die nächste Wahl ein echter Wendepunkt!