In der Walliser Bankenlandschaft gibt es Neuigkeiten, die nicht nur für die Mitarbeitenden von UBS von Bedeutung sind. Iwan Willisch, der langjährige Regionaldirektor und Leiter des Corporate & Real Estate Banking (C&RE), hat sein Ausscheiden zum 1. Oktober angekündigt. Seine Reise bei UBS begann im Jahr 1980 mit einer Lehre in Brig – fast ein halbes Leben in einem Unternehmen! Willisch hat die Region Wallis viele Jahre mit viel Engagement geleitet und wird bis Ende des Jahres als Senior Advisor zur Verfügung stehen. Ein Abschied, der sicherlich nicht nur ihn, sondern auch die Region prägen wird.

Seine Nachfolge wird Fabrice Biaggi antreten, ein erfahrener UBS-Mann mit über 25 Jahren unter dem Dach der Bank. Biaggi war zuletzt als Leiter des Personal Banking in der Region Wallis tätig. Man könnte sagen, er ist quasi „von der Pike auf“ gewachsen und kennt die Bedürfnisse der Kunden wie seine Westentasche. Auch Christopher O’Connell bekommt zum 1. Oktober eine neue Herausforderung und übernimmt die Leitung von C&RE Wallis. O’Connell startete seine Karriere bei UBS 2013 im Graduate Talent Program und hat sich seither einen Namen gemacht.

Ein Blick auf die neuen Strukturen

Die Veränderungen in der UBS sind Teil einer umfassenderen Neuausrichtung. Ab dem 23. Oktober 2023 wird UBS insgesamt zehn Schweizer Regionaldirektoren ernennen, darunter auch einige aus der übernommenen Credit Suisse. Dies könnte den Wind in die Segel der UBS bringen, auch wenn Sabine Keller-Busse, die Chefin von UBS Schweiz, betont, dass es für Mitarbeitende oder Kunden vorerst keine Änderungen geben wird. Ein Team arbeitet bereits am rechtlichen Zusammenschluss der beiden Schweizer Einheiten, der für 2024 geplant ist. Die Kundenmigration ist dann für 2025 vorgesehen – die Zukunft bleibt also spannend!

Ein paar Namen zur Einordnung: André Spycher wird die Region Aargau/Solothurn leiten, während Jean-François Beausoleil in Genf das Zepter schwingt. Patrick Bourloud übernimmt die Romandie und Luca Pedrotti das Tessin. Die Walliser Region hingegen wird mit Biaggi und O’Connell eine interessante Doppelspitze erhalten, die frischen Wind in die Region bringen könnte.

Insgesamt zeigt sich, dass UBS sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet und gleichzeitig die Erfahrung langjähriger Mitarbeiter wie Willisch in die neuen Strukturen einbringt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Umstellungen auf die lokalen Märkte auswirken werden – eines ist sicher: die Walliser werden diese Veränderungen mit Spannung verfolgen.

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