Heute, am 6. Juli 2026, war es endlich so weit: Das Frauen- und Meitlischwingfest in Gingins fand statt. Ein Ereignis, das nicht nur die Schwingerinnen, sondern auch die Zuschauer in seinen Bann zog! Die Sonne schien, die Stimmung war ausgelassen und die Vorfreude war förmlich greifbar. Ein echtes Fest der Stärke und des Sports!

Die Hauptakteurin des Tages war ohne Zweifel Suchet Mélissa aus der Westschweiz. Sie setzte sich im Schlussgang gegen die Schwingerkönigin von 2024, Egli Isabel, durch und krönte sich damit zur Siegerin. Mélissa hatte bereits in der Saison 2025 in Hergiswil und Gilly triumphiert, was ihren Sieg heute umso beeindruckender machte. Ihre Qualifikation für den Schlussgang war ein wahres Kunststück: Plattwürfe gegen Felber Nina, Marty Sara, Fankhauser Joana und Brun Vroni – und nur eine Niederlage, die sie gegen Egli Isabel im dritten Gang hinnehmen musste. Die anderen Kranzerinnen im Schlussgang waren ebenfalls stark: Gäumann Jasmin, Linggi Eveline, Anthamatten Serena, Kempf-Brunner Michelle und Brun Vroni – die Konkurrenz war also nicht zu unterschätzen!

Die Meitli und Zwergli im Rampenlicht

Und auch bei den Meitli gab es spannende Kämpfe. Besonders hervorzuheben ist der Schlussgang bei den Meitli 1, den Schlüchter Laura aus Bern für sich entschied, nachdem sie Iten Laraina aus Ägerital besiegte. Laura hatte bereits das erste Schwingfest der Saison in Cousset gewonnen und zeigte heute, dass sie eine echte Kämpferin ist. Bei den Meitli 2 gab es gleich zwei Siegerinnen: Schlüchter Vera und Schweizer Elea aus Basel. Ein richtig schöner Moment für die beiden, die auf der großen Bühne glänzen konnten!

Die Zwergli warteten ebenfalls mit einem spannenden Schlussgang auf. Hier setzte sich Loperetti Rachel aus Estavayer le Lac gegen Philipona Lucille aus Val de Travers durch. Es ist einfach herrlich zu sehen, wie der Schwingnachwuchs heranwächst und mit voller Leidenschaft bei der Sache ist.

Ein Blick in die Zukunft

Die Organisation hinter diesen wunderbaren Festen, der Eidgenössische Frauenschwingverband (EFSV), ist eine zentrale Anlaufstelle für das Frauenschwingen in der Schweiz. Gegründet wurde er 1992, und seitdem hat sich viel getan. Der Verband fördert den Nachwuchs und organisiert zahlreiche Schwingfeste, um die beliebteste traditionelle Sportart des Landes auch für Frauen zugänglich zu machen. So fand das erste Frauenschwingfest bereits 1980 in Aeschi bei Spiez statt, und die Erfolge sprechen für sich: Von den 180 aktiven Schwingerinnen sind viele noch jung und voller Talente.

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Schaut man auf das Jahresprogramm, stehen noch viele aufregende Feste an. Das nächste wird am 20. Juni 2026 in Zetzwil AG stattfinden, gefolgt von weiteren Höhepunkten in Gingins VD, Freiburg und Zofingen. Es bleibt also spannend im Frauenschwingen! Und wer weiß, vielleicht wird der nächste große Star des Schwingens ja heute entdeckt.