Der FC Basel musste sich am vergangenen Samstag im ersten Spiel der „Championship Group“ überraschend zuhause gegen den FC Sion geschlagen geben. Mit einem Endstand von 0:2 rutschte die Mannschaft auf den fünften Tabellenplatz ab, während Sion auf Platz vier aufstieg. Dies ist ein historischer Sieg für die Walliser, die damit zum ersten Mal in der Geschichte der Super League im St. Jakob-Park triumphierten. Vor diesem Spiel hatte Sion 42 Versuche gebraucht, um in Basel zu gewinnen, zuletzt war dies im August 1997 gelungen.

Der Nachmittag im Joggeli begann ereignisarm. Beide Teams agierten mit wenig Tempo und es dauerte bis zur 25. Minute, bis Sion durch Rilind Nivokazi in Führung ging. Dieser Treffer war sein 13. Saisontor. Trotz einiger Bemühungen konnte Basel in der ersten Hälfte keinen Torabschluss verbuchen und zeigte sich offensiv wenig gefährlich. Nach der Halbzeit erhöhte Josias Lukembila auf 2:0 für Sion, während Moritz Broschinski die Chance auf den Anschlusstreffer vergab, als er einen Elfmeter gegen Sions Keeper Anthony Racioppi nicht verwerten konnte.

Ein bitterer Rückschlag für Basel

Die Niederlage war besonders schmerzlich für Basel, da sie die Abwesenheit von Schlüsselspieler Xherdan Shaqiri, der aufgrund einer Verletzung fehlte, nicht kompensieren konnten. Basel konnte im gesamten Spiel nicht die gewohnte Dominanz ausstrahlen und sah sich mit der ersten Heimniederlage gegen Sion seit fast 30 Jahren konfrontiert. Die letzte Niederlage datiert aus der Zeit, als Didier Tholot unter anderem für die Walliser auf dem Platz stand. Er ist mittlerweile Trainer von Sion und kann sich über einen gelungenen Einstand freuen.

Für den FC Basel stehen nun wichtige Spiele an, am kommenden Samstag empfängt man den FC Thun. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft die Wunden lecken kann und zurück in die Erfolgsspur findet. Die aktuelle Situation wirft jedoch Fragen auf, ob das Team in der Lage ist, die Leistung der vergangenen Saison zu wiederholen, in der man den 21. Meistertitel gewinnen konnte und eine Reihe historischer Rekorde aufstellte.

Ausblick auf die kommenden Herausforderungen

Die Saison 2024/25 war für den FC Basel von Höhen und Tiefen geprägt. Obwohl sie mit 67 Punkten und den wenigsten Gegentoren in der Liga Meister wurden, steht die aktuelle Form in starkem Kontrast zu den Leistungen der letzten Saison, als sie mit 91 Toren und einer beeindruckenden Chancenverwertung glänzten. Die Fans hoffen, dass die Mannschaft die nötige Wende findet, um in den verbleibenden Spielen der Saison wieder an die alten Erfolge anzuknüpfen.

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Insgesamt bleibt der FC Basel gefordert, die richtigen Schlüsse aus der Niederlage gegen Sion zu ziehen und sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Die nächsten Wochen könnten entscheidend dafür sein, ob der Verein weiterhin in der oberen Tabellenhälfte mitspielen kann oder ob sich die Negativspirale fortsetzt.