Heute ist der 23.05.2026 und der Gotthard-Tunnel ist wieder mal ein heißes Thema! Wer an Pfingsten durch Uri reisen möchte, muss sich auf eine Geduldsprobe gefasst machen. Der Verkehr ist schon jetzt eine echte Herausforderung. Aktuell stehen die Autos bis zu 16 Kilometer lang im Stau, und das bedeutet Zeitverluste von schätzungsweise zweieinhalb Stunden. Das ist nicht nur frustrierend, sondern auch eine echte Geduldsprobe für alle Reisenden.
Am Freitagabend war es nicht besser – bis zu 9 Kilometer Stau bei einer Wartezeit von 1 Stunde 30 Minuten. Die Prognosen für das lange Wochenende sind alles andere als rosig. Viasuisse rechnet mit bis zu 20 Kilometern Stau und Wartezeiten von mehr als dreieinhalb Stunden. Vor allem das verlängerte Wochenende und die Ferienstarts in den Niederlanden und Deutschland tragen dazu bei, dass sich die Straßen füllen, als wäre es ein Volksfest.
Verkehrslenkung im Kanton Uri
Um dem Verkehrschaos Herr zu werden, hat der Kanton Uri Sofortmaßnahmen zur Verkehrslenkung beschlossen. Zufahrtsdosierungen in den Kanton Uri und spezielle Dosierungen in Hospental (Gamsboden) sollen helfen, den Verkehr auf der Autobahn zu halten und den Ausweichverkehr zu reduzieren. Schließlich will man nicht, dass die kleinen Ortschaften entlang der Nationalstrassen im Stau versinken!
Die Verkehrslage wird durch zusätzliche Staus in den Tagen vor Pfingsten noch verschärft. Am 22. Mai etwa bildeten sich bereits 4 Kilometer Stau zwischen Amsteg und Göschenen, mit einem Zeitverlust von bis zu 40 Minuten. Und das ist erst der Anfang! Am Gründonnerstag und Karfreitag sind Staus von bis zu 20 Kilometern und Wartezeiten von 3 Stunden 20 Minuten zu erwarten. Das lässt einem schon den Schweiß auf die Stirn treten, oder?
Optimale Reisezeiten und Alternativrouten
Für alle, die flexibel sind, gibt es einige Tipps, um den Staus zu entkommen. Am besten reist man in der Nacht auf Freitag oder am Freitagmorgen. Auch die Rückfahrt am Sonntag nach dem Mittag könnte problematisch werden; da wird mit einem Stau von bis zu 10 Kilometern gerechnet. Also: Früh aufstehen oder lieber in der Nacht auf Sonntag nach Hause fahren! Am Freitagabend sollte man Richtung Süden reisen, um dem größten Verkehr zu entkommen.
Falls man wirklich nicht anders kann, gibt es auch Alternativrouten. Die A13 über den San Bernardino-Tunnel sowie Verbindungen über Lötschberg und Simplon könnten hilfreich sein, um dem Stau zu entkommen. Und ganz ehrlich, das wäre eine entspannendere Fahrt, als sich in einer endlosen Schlange vor dem Gotthard-Tunnel zu quälen.
Die Auswirkungen des Verkehrschaos
Die hohen Verkehrsaufkommen auf den Hauptachsen führen derzeit zu einem unerwünschten Ausweichverkehr, der nicht nur die Reisenden belastet, sondern auch die örtlichen Bewohner. Das Bundesamt für Strassen (Astra) warnt vor den Risiken, die ein solcher Verkehr mit sich bringt. Die Ortschaften entlang der Nationalstrassen sind betroffen und könnten schnell überlastet werden. Der individuelle Verkehr, sowohl geschäftlich als auch privat, wird behindert, und das Unfallrisiko steigt merklich.
Es ist also wirklich ratsam, bei Stau auf der Autobahn zu bleiben, um die lokalen Verkehrsteilnehmer zu entlasten. Während der Feiertagszeit stehen die Behörden in engem Kontakt mit den Kantonspolizeien, um die Situation zu überwachen und gegebenenfalls zu reagieren. Wer in die Agglomerationen von Zürich, Basel, Bern, Luzern, Lausanne oder Genf unterwegs ist, sollte sich auch auf Einschränkungen auf den Autobahnstrecken A1, A2 und A3 einstellen.
Zusätzlich wird es auf vielen Hauptstrassen zu Einschränkungen kommen – von der A2 bis zur A9, die Brennerautobahn ist sogar gesperrt. Der Gotthardpass, der seit dem 16. Mai 2025 für Fahrten in Richtung Süden geöffnet ist, könnte eine interessante Alternative sein, auch wenn die Sonderspur Airolo/Pässe „CUPRA“ nur an bestimmten Tagen zur Verfügung steht.
Im Großen und Ganzen ist es also wichtig, sich gut auf die Reise vorzubereiten und regelmäßig die Verkehrslage zu prüfen. Wer mit einem kleinen bisschen Planung und Flexibilität geht, kann vielleicht doch noch ein wenig Zeit sparen und die Feiertage genießen!