Heute ist der 14. Mai 2026 und während die Sonne über dem Gotthard aufsteigt, erleben viele Reisende ein echtes Verkehrschaos. Vor dem Gotthard türmt sich ein Stau, der mit stolzen 9 Kilometern gleich mehrere Autofahrer zur Geduld zwingt. Die A2 in Richtung Süden zwischen Erstfeld und Göschenen ist überlastet, was zu einem Zeitverlust von bis zu 1 Stunde und 30 Minuten führt. Wer früh am Morgen aufgebrochen ist, musste sich bereits mit 5 Kilometern Stau zwischen Amsteg und Göschenen auseinandersetzen – Zeitverlust? Richtig, bis zu 50 Minuten!

Für die Autofahrer, die den Weg nach Göschenen suchen, gibt es eine unangenehme Überraschung: Die Einfahrt Richtung Süden ist gesperrt. Das macht die Situation nicht gerade einfacher. Der TCS empfiehlt daher eine Alternativroute über die A13 und den San Bernardino-Tunnel. Und das ist keine schlechte Idee, denn der Gotthardpass ist zwar offen, aber schneebedeckt… Das heißt, nicht unbedingt die beste Option für eine entspannte Fahrt.

Die Staus der letzten Tage

Aber schauen wir uns mal an, wie es in den Tagen zuvor aussah. Am 13. Mai 2026 gab es bereits 6 Kilometer Stau zwischen Amsteg und Göschenen, was einen Zeitverlust von rund 1 Stunde bedeutete. Davor, am 12. Mai, war die Lage noch erträglicher: nur 1 Kilometer Stau zwischen Wassen und Göschenen mit einem kleinen Zeitverlust von bis zu 10 Minuten. Doch das war nur der Ruhe vor dem Sturm, denn am 6. April 2026 erlebte man mit 11 Kilometern in Richtung Norden einen echten Verkehrs Albtraum – Zeitverlust bis zu 1 Stunde und 50 Minuten! Und die Spitze der Staus wurde am 3. April erreicht, mit unglaublichen 21 Kilometern und einem Verlust von bis zu 3 Stunden und 30 Minuten.

Typische Staustellen sind nach wie vor die A2 vor dem Nordportal bei Göschenen und das Südportal bei Airolo. An diesen Stellen wird es, vor allem am Freitagnachmittag bis Samstagmittag, richtig eng. In der Regel geht es am Sonntagnachmittag dann wieder nordwärts, was für die Rückreisenden oft eine Geduldsprobe ist. Die aktuelle Wartezeit beträgt in Spitzenzeiten bis zu 2 Stunden. Man fragt sich: Wo bleibt die Geduld?

Was tun bei Stau?

Wenn es dann zu einem Stau kommt, gibt es einige Dinge zu beachten. Die Schweizer Behörden haben klare Sicherheitsregeln aufgestellt. Wichtig ist, den Sicherheitsabstand einzuhalten, eine Rettungsgasse zu bilden und das Fahrzeug im Tunnel nur im Notfall zu verlassen. Bei einer Panne im Gotthardtunnel sollte man Ruhe bewahren, die Warnblinkanlage einschalten und das Fahrzeug am Pannenstreifen abstellen. Hinter die Leitplanke begeben und das Notruftelefon nutzen – das ist der richtige Weg.

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Für die, die sich jetzt fragen, wie man die Staus vermeiden kann: die beste Zeit für eine Durchfahrt ohne Stau sind die frühen Morgenstunden oder späten Ankünfte am Abend, besonders unter der Woche. Wer sich eine Vignette für die Schweizer Autobahnen zulegen möchte, sollte wissen, dass sie 40 Schweizer Franken kostet und für ein ganzes Jahr gültig ist. Das muss natürlich sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht werden.

Insgesamt bleibt der Gotthardtunnel eine bedeutende Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen. Er ist einspurig pro Richtung und wird von den Behörden reguliert, um den Verkehr zu dosieren – das ist ein wichtiges Element, um die Sicherheit auf der Strecke zu gewährleisten. In den nächsten Tagen und Wochen müssen wir uns auf ein starkes Verkehrsaufkommen einstellen, vor allem über Auffahrt und Pfingsten. Da bleibt nur eines: Geduld haben und die Alternativen im Kopf behalten.