Heute ist der 12. Mai 2026 und die Verkehrslage in Uri, ja, die lässt sich sehen – oder besser gesagt, hören. Die Alpenpässe sind in Bewegung und das nicht nur aufgrund der frischen Bergluft, sondern auch wegen der wiedereröffneten Straßen. Ein Highlight ist die Gotthard-Passstraße, die am Freitag, dem 8. Mai, für den Verkehr freigegeben wurde – und das ganze acht Tage früher als ursprünglich für 2025 geplant! Wer hätte das gedacht? Die Räumungs- und Instandsetzungsarbeiten gingen schneller vonstatten, was uns allen einen riesigen Gefallen tut, dank passender Witterung und immerhin geringerer Schneemengen. Momentan ist die Straße zwar schneebedeckt, aber hey, das macht das Fahren durch die Berge doch erst recht spannend!

Die Öffnung des Gotthard-Passes bringt eine willkommene Entlastung für die A2 Nord-Süd-Achse, gerade in dieser verkehrsintensiven Reisezeit rund um Auffahrt und Pfingsten. Um den Gemeinden entlang der A2 vor dem Ausweichverkehr zu schützen, wurden einige Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört die saisonale Verlängerung der Ausfahrt A2 Göschenen – die ist jetzt drei Kilometer lang und beginnt gleich nach der Einfahrt Wassen. Wenn’s mal einen Stau gibt, wird die verlängerte Ausfahrt ab Wassen aktiviert. Und die Einfahrt in Göschenen? Die wird ab drei Kilometern Stau dichtgemacht, während die Einfahrt Wassen immer offen bleibt. Klare Ansage!

Wetterkapriolen und Straßenverhältnisse

Klingt alles ganz gut, oder? Doch nicht alles läuft nach Plan. Am Oberalppass gilt wieder Winterausrüstung, die am 24. April als erster Urner Pass geöffnet wurde. Weniger erfreulich: Der Sustenpass wird sich voraussichtlich bis Mitte Juni in seiner Wintersperre halten. Und die Furkapassstraße? Die bleibt weiterhin geschlossen, mit einer Öffnung, die für Ende Mai oder Anfang Juni angestrebt wird. Der Kanton Uri appelliert klar an die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmenden, denn die Termine können sich je nach Witterung um bis zu zwei Wochen verschieben. Hier heißt es, die Augen offen halten!

Wer die aktuellen Informationen zum Straßenzustand sucht, wird auf der Webseite des Kantons Uri fündig. Aber auch über die Grenzen hinaus gibt es Neuigkeiten: In Deutschland, Frankreich, Italien und anderen Nachbarländern sind zahlreiche Straßen und Pässe ebenfalls von Baustellen und Wintersperren betroffen. Man muss schon sehr aufpassen, wo man hinfährt – ein bisschen wie ein Schachspiel, nur dass die Figuren Autos sind und die Züge die Pässe. Ein gutes Beispiel sind die Baustellen am Ammersattel oder am Arlberg-Pass, die beide nur einspurig befahrbar sind und mit provisorischen Ampelanlagen aufwarten. Man kann also sagen: Die Straßen haben einfach ihren eigenen Kopf!

So, packt die Koffer und macht euch bereit, denn die Berge warten. Ob für einen Ausflug oder einfach nur zum Genießen der atemberaubenden Landschaft – die Pässe haben viel zu bieten. Und wer weiß, vielleicht hat man ja Glück und trifft auf ein paar Kühe, die der Straße den Vortritt lassen. Das ist die Schweiz – und genau so ist es auch gut!

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