Heute ist der 14. Mai 2026, und die Mietpreise in der Schweiz machen wieder von sich reden. So viel steht fest: Im April 2026 sind die Angebotsmieten gestiegen, und zwar nicht nur im Vergleich zum Vormonat, sondern auch im Jahresverlauf. Der Homegate-Index zeigt einen Anstieg um 0,3 % auf 133,5 Punkte. Im Jahresvergleich beläuft sich der Anstieg sogar auf 2,4 % – das sind ganz schön knackige Zahlen! Besonders in Nidwalden, Uri und Genf haben die Mieten ordentlich zugelegt. Nidwalden führt mit einem Anstieg von 3,8 % im Monatsvergleich und sogar 11 % im Jahresvergleich. Das ist schon eine Hausnummer! Uri und Genf folgen dicht auf den Fersen mit +2,8 % und +1,3 %.
Doch nicht alle Regionen sind von diesem Anstieg betroffen. Im Kanton Schwyz gab es einen Rückgang von 2,5 % im Monatsvergleich, wobei die Mieten im Jahresvergleich immer noch um 2,2 % gestiegen sind. In den Städten sieht es ähnlich aus: Während in Bern die Mieten um 1,1 % und in St. Gallen um 0,4 % gesunken sind, freuen sich die Bewohner von Lausanne über einen Anstieg von 2 %. Lugano und Zürich haben ebenfalls Zuwächse von 1,4 % und 1,1 % zu verzeichnen. In Lugano sind die Mietpreise im Vergleich zum Vorjahr sogar um 6,7 % gestiegen. Man könnte sagen, hier ist ordentlich Bewegung im Markt!
Die Zahlen im Detail
Im ersten Quartal 2026 sind die Angebotsmieten um 0,7 % gestiegen und zeigen auch hier einen Anstieg von 2,3 % im Jahresvergleich. Im Vormonat, also im März, lag der Anstieg bei 0,2 Prozentpunkten und im Jahresvergleich bei 2,6 %. Das zeigt, dass die Mietpreise nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig auf einem stabilen Wachstumspfad sind.
Die Ursachen für diese Entwicklungen sind vielfältig. Der Homegate-Mietindex, der in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank erhoben wird, nutzt die hedonische Methode, um die Veränderungen der Mietpreise zu messen. Das bedeutet, dass Faktoren wie Qualität, Lage und Größe der Wohnungen berücksichtigt werden. So wird ein realistisches Bild der Mietpreisentwicklung erzeugt – für Immobilienprofis eine unverzichtbare Referenz.
Ein Blick auf die Zukunft
Die Mehrheit der Kantone verzeichnete im April steigende Mietpreise. Angesichts der neuesten Entwicklungen bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird. Die Frage, die vielen auf der Zunge brennt: Wird dieser Trend anhalten? Mit einem Rückblick auf die letzten Monate könnte man meinen, dass die Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz weiterhin stark bleibt. Aber wie immer gilt auch hier: Die Mieten können sowohl steigen als auch fallen, und niemand kann in die Zukunft sehen.
Für alle, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen wollen, gibt es weitere Informationen auf der Website des Bundesamts für Statistik. Dort findet man alles Wichtige rund um Mietpreise, Statistiken und mehr. Die Entwicklung der Mietpreise bleibt spannend und wird sicherlich auch in Zukunft für Gesprächsstoff sorgen – sowohl unter Mietern als auch bei Vermietern. Also, Augen offen halten und keine Gelegenheit verpassen!