Am Donnerstag, dem 21. Mai, ist es wieder so weit: Der traditionelle Warenmarkt in Altdorf öffnet seine Pforten! Ein Event, das nicht nur die Einheimischen, sondern auch zahlreiche Besucher aus der Umgebung anzieht. Seit Jahrzehnten ist dieser Markt ein fester Bestandteil des Ortsbilds und hat sich zu einem echten Highlight in der Region entwickelt. Auf dem Lehn wird von 8.30 bis 17 Uhr ein buntes Sortiment an Ständen zu finden sein, betrieben von 35 bis 45 Marktfahrenden. Sie alle haben ihre ganz speziellen Waren im Gepäck – von mediterranen Spezialitäten über süße Leckereien bis hin zu Gesundheits- und Reinigungsprodukten.

Die Vielfalt ist beeindruckend! Neben Kleidung, Accessoires und Spielsachen gibt es auch Selbstgemachtes – von Konfitüre und Honig bis zu frischem Eistee und Likör. Gemeindewibel Florian Berisha, der den Markt organisiert, erzählt von Marktfahrenden, die seit 40 Jahren dabei sind und von neuen Anbietern, die frischen Wind in die Sache bringen. Der Altdorfer Warenmarkt gehört zum Schweizerischen Marktverband und gilt als Kulturgut mit langer Tradition. In einer Zeit, in der das Interesse an Warenmärkten tendenziell abnimmt, vor allem wetterabhängig, kommt dieser Markt wie gerufen, um den Ortskern von Altdorf zu beleben.

Einkaufen mit Herz und Verstand

Gemeindevizepräsident Ruedi Bomatter hebt hervor, wie wichtig der Warenmarkt für die lokale Gemeinschaft ist. Der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung für den lokalen Einkauf zu sensibilisieren. Es ist nicht nur eine Frage des Kaufens, sondern auch des Unterstützens von heimischen Produzenten und Händlern. In Zeiten, in denen Onlinehandel und Großverteiler den Detailhandel unter Druck setzen, ist es umso wichtiger, die eigene Gemeinde zu stärken.

Das hat auch der Schweizerische Marktverband (SMV) erkannt. Unter der Leitung von Peter Hutter, der seit Anfang des Jahres Präsident ist, verfolgt der Verband mehrere Prioritäten: die Gewinnung von Neumitgliedern, die Stärkung der Sektionen und die politische Verankerung des Berufsverbandes. In einer Branche, die sich als Ergänzung zum stationären Handel sieht, ist es entscheidend, neue Wege zu gehen. Die Markthändler setzen zunehmend auf Online-Präsenzen, um ihre Angebote zu erweitern. Nach der Corona-Pandemie hat sich das Einkaufsverhalten verändert – Märkte und Kilbenen erfreuen sich wieder wachsender Beliebtheit.

Ein Platz für lokale Produkte

Das Projekt lokal+fair zeigt, wie wichtig lokale Lebensmittelnetzwerke sind. Hier stehen die Einbindung von Gemeinden, lokalen Läden und Produzierenden im Mittelpunkt. Der direkte Draht zwischen Konsumentinnen und Konsumenten und den Produzenten fördert nicht nur faire Handelsbeziehungen, sondern auch die nachhaltige Wertschöpfung vor Ort. Die Menschen möchten wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden. Das ist der Schlüssel zu einem bewussteren Konsumverhalten.

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Die Initiative wird von Faire Märkte Schweiz unterstützt und hat das Ziel, missbräuchliche Handelspraktiken zu minimieren. So fließt ein größerer Anteil des Konsumentenfrankens direkt zu den Bäuerinnen, Bauern und Verarbeitenden. Das kommt nicht nur den Produzenten zugute, sondern auch der gesamten Region, die von dieser Wertschöpfung profitiert. Altdorf wird am 21. Mai wieder ein Ort der Begegnung sein, an dem man nicht nur Waren kauft, sondern auch Geschichten hört und Gemeinschaft spürt.

Für alle, die es wissen möchten: Die nächsten Termine für den Altdorfer Warenmarkt nach dem 21. Mai sind der 17. September, 22. Oktober, 19. November und 10. Dezember 2026. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!