Thurgau im Wandel: Innovative Projekte und die Zukunft der Geothermie
Heute ist der 13.06.2026 und der Thurgau steht im Zeichen der Veränderung. Der Förderverein „Projekte für den Thurgau“ hat kürzlich in einer Medienkonferenz im Schloss Hagenwil über den aktuellen Stand von 20 Förderprojekten informiert. Vielleicht fragt sich der ein oder andere: Was läuft hier eigentlich? Nun, es gibt viel zu berichten! Im Mittelpunkt standen die Fortschritte und die nächsten Schritte ausgewählter Projekte, sowie der Umgang mit den bereitgestellten Fördermitteln.
Am 18. Juni 2023 haben die Thurgauer Stimmberechtigten einem Kreditbegehren über stolze 127,2 Millionen Franken zugestimmt, finanziert durch Partizipationsscheine der Thurgauer Kantonalbank. Das ist keine kleine Summe! Drei Jahre nach der Genehmigung zeigen einige Projekte schon Fortschritte, während andere noch mit der Projektierung, den Bewilligungen oder der Suche nach Drittfinanzierungen beschäftigt sind. Es ist ein langer Weg, aber die ersten Schritte sind getan.
Ein Blick auf die Projekte
Urs Martin, der Regierungpräsident, hat betont, dass die Voraussetzungen für die Auszahlung der Fördermittel erfüllt sein müssen – eine klare Ansage! Bis dato wurden für 11 der 20 Projekte Fördervereinbarungen abgeschlossen und etwa 66 Millionen Franken zugesichert. Bisher flossen rund 7,3 Millionen Franken in die Umsetzung. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Projekt SoliThur, das Menschen, Organisationen und Gemeinden im Kanton Thurgau miteinander verbinden möchte. Die Projektleiter, Conny David und Steve Stiehler, berichteten voller Elan über die Entwicklung und die Aktivitäten von SoliThur. Ziel ist es, das freiwillige Engagement in den Gemeinden nachhaltig zu fördern. Echt spannend!
Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist TEnU 2030, das sich mit dem geothermischen Potenzial des Thurgauer Untergrunds beschäftigt. Hansruedi Maurer gab einen Einblick in die Pläne, die Grundlagen für die Nutzung geothermischer Energiequellen zu erarbeiten. Das Prospektionsgesuch für TEnU 2030 wurde beim Bundesamt für Energie eingereicht und wird jetzt von einem Expertengremium geprüft. Die Begutachtung soll voraussichtlich vor der Sommerpause 2026 abgeschlossen sein.
Geothermie – die Energie der Zukunft
Die Geothermie ist ein spannendes Thema, das nicht nur für den Thurgau von Bedeutung ist. Das TEnU 2030-Projekt hat das Ziel, den Kanton systematisch nach den besten Standorten für geothermische Bohrungen zu untersuchen. Hierbei soll ein umfassender Datensatz erarbeitet werden, der auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Wer hätte gedacht, dass der tiefen Untergrund so viel Potenzial birgt? Energie aus dem Erdinneren könnte helfen, den Ausstieg aus fossilen Energien zu beschleunigen und das Klima zu entlasten.
Das Projekt ist in drei Phasen unterteilt und umfasst unter anderem die Sichtung vorhandener Daten, die Evaluation optimaler Standorte und schließlich die Durchführung von Explorationsbohrungen. Und hey, sollten die Bohrungen erfolgreich verlaufen, könnten die erhobenen Daten für Investoren von Interesse sein! Was für eine aufregende Aussicht!
Ein gemeinsames Ziel
Die Geothermie-Projekte profitieren nicht nur von den bereitgestellten Fördermitteln, sondern auch von einem Sondervermögen von 127,2 Millionen Franken, das aus dem Börsengang der Thurgauer Kantonalbank stammt. Hierbei ist auch der Bund mit 60 Prozent an den Projektkosten beteiligt – nicht schlecht, oder? Natürlich gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung, da ursprünglich 30 Millionen Franken beantragt wurden, aber nur 20 Millionen vorgesehen sind. Dennoch, die Risiken wie mögliche Erdbeben sollen durch systematische Abklärungen minimiert werden.
Urs Martin resümierte, dass die Projekte nicht nur voranschreiten, sondern auch greifbarer werden – das ist doch eine positive Entwicklung! In der zweiten Jahreshälfte 2023 werden weitere Fortschritte kommuniziert. Es bleibt spannend, was der Thurgau in den kommenden Jahren noch alles erreichen wird!
