Heute ist der 17.07.2026 und der Thurgau steht vor einer spannenden Zukunft. Am 5. November 2026 wird das Wirtschaftsforum Thurgau seine 30. Ausgabe feiern – ein echtes Jubiläum, das nicht nur lokal für Aufsehen sorgt. Sechs herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft werden sich in Weinfelden treffen, um über ein Thema zu diskutieren, das wohl niemanden kalt lässt: die „Neue Weltordnung – was bedeutet das für die Schweiz und den Standort Thurgau?“

Inmitten von geopolitischen Umbrüchen und wirtschaftlichen Unsicherheiten wird Roland Popp von der Militärakademie an der ETH Zürich die Veranstaltung eröffnen. Er wird die aktuelle geopolitische Lage unter die Lupe nehmen und uns die Herausforderungen für die Wirtschaft näherbringen. Es wird spannend zu sehen, wie die Schweiz und insbesondere der Thurgau angesichts dieser Umbrüche agieren können. Wietlisbach und Wildhaber, die zwei Köpfe hinter der Partners Group und der Filtex AG, werden uns dann mit auf eine Reise nehmen, wie die Schweiz sich zwischen den europäischen und globalen Machtzentren positioniert.

Innovation und unternehmerische Entschlossenheit

Ein weiterer Höhepunkt wird die Diskussion über Innovation sein, die von Claudio Minder und Karl Müller von der kybun Joya Gruppe geführt wird. Als bekanntes Schweizer Schuhunternehmen mit internationaler Tätigkeit haben sie jede Menge Erfahrung, wenn es darum geht, wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Dabei wird auch die unternehmerische Entschlossenheit zur Sprache kommen – ein Thema, das gerade jetzt enorm wichtig ist, wo sich alles so schnell verändert.

Den krönenden Abschluss bildet Lea von Bidder, die Gründerin und CEO von expeerly. Sie wird mit ihrer Keynote zum Thema Mut, Innovationskraft und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen, die Zuhörer inspirieren. Ihre Perspektive könnte genau das sein, was wir in diesen unruhigen Zeiten brauchen.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Wenn wir einen Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werfen, wird klar, dass die Schweiz 2026 ein reales Wachstum von 1,1 Prozent prognostiziert. Die Treiber dieses Wachstums? Ein Mix aus Bauwirtschaft, Investitionen in Digitalisierung und privatem Konsum – alles Bereiche, die auch im Thurgau eine Rolle spielen werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Dynamik im Bau von Rechenzentren und die Erzeugung von Rüstungsgütern entwickeln werden.

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Eine Volksabstimmung am 14. Juni 2026 hat klar gezeigt, dass 55 Prozent der Schweizer Bevölkerung eine Deckelung der Einwohnerzahl auf 10 Millionen ablehnen. Das Ergebnis wird die Personenfreizügigkeit und Fachkräfteeinwanderung fördern, was für die Unternehmen im Thurgau von Vorteil sein könnte. Die aktuelle Einwohnerzahl von rund 9 Millionen ist somit ein spannender Kontext, in dem die künftige wirtschaftliche Entwicklung betrachtet werden muss.

Handelsbeziehungen und Herausforderungen

Die Herausforderungen sind jedoch nicht zu unterschätzen. Externe Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, könnten das Wirtschaftswachstum dämpfen. Während die Schweizer Exportunternehmen ihre Märkte diversifizieren und die Zurückhaltung in Europa beobachten, bleibt das Exportgeschäft in die USA lebhaft. Komischerweise zeigt sich auch in China eine uneinheitliche Tendenz – einige Unternehmen erleben steigende Warennachfragen, während andere unter starkem Konkurrenzdruck leiden.

Die enge Vernetzung zwischen der Schweiz und Deutschland wird durch den bilateralen Handel deutlich. 2025 soll dieser erstmals wieder über dem Wert von 2022 liegen, was für den Thurgau und seine Unternehmen eine positive Perspektive darstellt. Der Austausch von chemischen Erzeugnissen, Maschinen und Gold zeigt, wie wichtig diese Beziehungen für die lokale Wirtschaft sind.

Der Thurgau blickt also in eine Zukunft voller Herausforderungen und Chancen. Die Vorbereitungen für das Wirtschaftsforum Thurgau könnten der perfekte Moment sein, um neue Ideen zu entwickeln und sich auf die kommenden Veränderungen einzustellen. Es bleibt spannend, was die Zukunft bringt.