Heute ist der 14.05.2026 und im wunderschönen Thurgau tut sich was. Eine Gruppe von elf Freiwilligen hat sich auf eine spannende Reise begeben – sie wollen den Historischen Quellenatlas, der bereits 1912 ins Leben gerufen wurde, überarbeiten. Das ist nicht einfach nur ein schnödes Update, sondern ein echtes Abenteuer, das bis Ende 2027 andauern soll! Die Veranstaltung, die der Auftakt dieser großartigen Initiative war, fand im Pro Natura Thurgau Haus, dem ehemaligen Restaurant Frohsinn, in Weinfelden statt. Hier ist der Ort, an dem engagierte Menschen zusammenkommen, um etwas wirklich Bedeutendes für ihre Umgebung zu tun.

Unterstützt werden die Freiwilligen von einer Reihe von Experten: Anja Taddei vom Amt für Umwelt, Nina Gremlich von der Naturkonzept AG und Philip Taxböck von Pro Natura Thurgau sind die treibenden Kräfte hinter diesem Projekt. Bei der Schulung lernen die Teilnehmenden, wie sie alte und neue Quellen in der Landschaft erfassen können. Das Ziel ist klar: Ein über 100 Jahre alter Quellenatlas soll aktualisiert und auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Und das ist wichtig, denn eine verlässliche Datengrundlage hilft nicht nur bei der Bereinigung der Gewässerschutzkarte, sondern trägt auch zum Schutz unserer wertvollen Wasserressourcen bei.

Praktische Anwendung und Schulungsmaterial

Die Freiwilligen überprüfen über 12.000 Quell-Hinweispunkte – ganz schön viel, oder? Dabei geht es um die Existenz und den Zustand dieser Quellen. Um den Teilnehmenden die Arbeit zu erleichtern, wurden praktische Schulungsunterlagen erstellt. Dazu gehören eine Schulungsbroschüre, eine Feldbroschüre und sogar eine App, die bei der Quellenkartierung hilft. So wird die Theorie direkt in die Praxis umgesetzt! Eine erste Begehung am Ottenberg zeigt, wie die App funktioniert und wie man die Informationen vor Ort einträgt.

Wer sich ebenfalls für die Erfassung der Quellen interessiert, kann sich ganz einfach per E-Mail an Philip Taxböck wenden (philip.taxboeck@pronatura.ch). Es ist eine großartige Gelegenheit, aktiv mitzuwirken, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Ein Blick in die Zukunft

Die Aktualisierung des Quellenatlas ist nicht nur ein technisches Unterfangen, sondern spiegelt auch ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung unserer natürlichen Ressourcen wider. In einer Zeit, in der Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung immer wichtiger werden, ist es beruhigend zu sehen, dass sich so viele Menschen engagieren. Die Verbindung von Fachwissen und bürgerschaftlichem Engagement kann dabei helfen, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, zu meistern. Die Quellen im Thurgau sind nicht nur Wasserstellen, sie sind Teil unserer Geschichte, unserer Kultur und unseres Lebensraums. Es ist an der Zeit, dass wir ihnen die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen. Und das ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein Aufruf, gemeinsam für eine bessere Zukunft zu arbeiten.

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