Am Samstag, den 27. Juni 2026, wird im Alten Zeughaus Frauenfeld ein ganz besonderer Museumstalk stattfinden. Das Historische Museum Thurgau lädt ein, um mit der Thurgauer Puppenspielerin Rahel Wohlgensinger und der Sammlungskuratorin Petra Hornung über das Thema „Leben & Lassen. Spuren des Menschseins“ zu diskutieren. Die Veranstaltung, die von 14 bis 15 Uhr dauert, ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder geeignet. Schön, oder? Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich.

Rahel Wohlgensinger, die 2024 mit dem Thurgauer Kulturpreis ausgezeichnet wurde – ein stolzer Betrag von 20.000 Franken, wenn man’s genau wissen möchte – hat eine ganz besondere Art, Puppen zum Leben zu erwecken. Mit Humor, Gefühl und einer Prise Poesie bringt sie alltägliche Situationen auf die Bühne. Der Kulturpreis wurde ihr verliehen, um ihr langjähriges, herausragendes Engagement in der Kultur- und Theaterarbeit sowie ihre Verdienste in der kulturellen Bildung und Vermittlung zu würdigen. Ein echter Schatz für die Region!

Einblicke in Rahels Welt

Wohlgensinger, geboren 1980 in St. Gallen und mittlerweile in Kreuzlingen ansässig, hat sich in der Puppenspielkunst einen Namen gemacht. Ihr beruflicher Werdegang ist spannend und vielschichtig. Nach dem Abschluss eines Lehrdiploms in Querflöte an der Hochschule für Musik in Winterthur studierte sie die Puppenkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seit 2007 ist sie freischaffende Puppenspielerin und hat in zahlreichen Gastspielen und eigenen Inszenierungen im deutschsprachigen Raum begeistert. Von 2009 bis 2011 war sie sogar Ensemblemitglied am Stadttheater Konstanz im Bereich Puppenspiel.

Im Museumstalk wird sie nicht nur Einblicke in ihr Leben und ihre Inspirationsquellen geben, sondern auch den partizipativen Ansatz der Sonderausstellung hervorheben. Es geht darum, das Publikum aktiv einzubinden und zur Reflexion anzuregen – ein Ansatz, der sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Es ist einfach toll zu sehen, wie Rahel die Menschen mit ihrer Kunst berührt und ihnen neue Perspektiven eröffnet. Ihre Produktionen sind eine Einladung, die Poesie im Alltäglichen zu entdecken.

Ein Preis, der Anerkennung bringt

Die Übergabefeier des Thurgauer Kulturpreises findet am 16. September 2024 um 19:30 Uhr in der Theaterwerkstatt Gleis 5 in Frauenfeld statt. Es ist die wichtigste Auszeichnung des Kantons Thurgau, die seit 1986 außergewöhnliche kulturelle Leistungen würdigt. Die Kulturkommission schlägt die Preisträger vor, und Rahel Wohlgensinger hat die Ehre, diese Anerkennung für ihr außergewöhnliches Schaffen zu erhalten. Ihre Fähigkeit, Kultur für Kinder greifbar zu machen, ist nicht zu unterschätzen und verdient großen Respekt.

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Die Sonderausstellung „Leben & Lassen. Spuren des Menschseins“ wird bis zum 29. November 2026 zu sehen sein. Wenn du also in der Gegend bist, schau unbedingt vorbei! Du wirst nicht nur Zeuge von Rahels Kunst, sondern auch Teil einer lebendigen Auseinandersetzung mit dem Menschsein. Wer weiß, vielleicht wird das Puppenspiel auch in dir etwas zum Schwingen bringen. Es lohnt sich auf jeden Fall, diesen Nachmittag im Alten Zeughaus Frauenfeld zu verbringen!