Heute ist der 21.07.2026, und die Sommerhitze hat uns fest im Griff. Im Kanton Thurgau spitzt sich die Lage aktuell zu, denn das absolute Feuerverbot wurde aufgrund der anhaltenden Trockenheit und Hitze verschärft. Ab sofort gilt das Verbot nicht mehr nur in einem Umkreis von 50 Metern um Waldränder, sondern gleich in 200 Metern. Das bedeutet: Kein Lagerfeuer, kein Grillen – zumindest nicht in der Nähe von Waldgebieten! Und auch für Feuerwerke gibt es strenge Regeln. Das absolute Verbot bleibt bestehen, es sei denn, man hat eine Ausnahmegenehmigung für ein bereits bewilligtes Großfeuerwerk.

Die Regenfälle der letzten Tage haben nicht viel bewirken können. Böden und Wiesen bleiben ausgedörrt, und die Bäume zeigen bereits erste Anzeichen von Herbststress. Man könnte fast meinen, die Natur selbst ist ein wenig in Panik geraten. Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe der Kantonspolizei Thurgau hat bereits einige Gesuche für Ausnahmegenehmigungen abgelehnt. Lediglich zwei Gemeinden im Thurgau haben eine Genehmigung für den Nationalfeiertag erhalten, und selbst dort könnte das geplante Feuerwerk – einmal auf dem Wasser und einmal an Land – ausfallen, wenn sich die Lage nicht bessert.

Hitze und Gesundheit

Doch nicht nur das Feuerverbot ist ein Thema. Die Hitzewellen, die uns in den letzten Jahren heimsuchen, sind kein Zufall, sondern das Ergebnis des Klimawandels. In Deutschland beispielsweise nimmt die Anzahl der Tage mit Wärmebelastung zu. Hitzewellen bringen ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich. Erinnern wir uns an den Sommer 2003 – da gab es rund 10.000 zusätzliche Todesfälle aufgrund der Hitze. Auch in den Sommern 2018 und 2019 waren es etwa 9.000 bzw. 7.000, die nicht mehr zurückkehrten. Besonders betroffen sind ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen. Wenn die Temperaturen über 20 Grad steigen, kann das schon zu einem erhöhten Risiko führen. Das ist alarmierend!

Die Gesundheitsexperten empfehlen, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden, vor allem bei Kindern. Regelmäßiges Trinken ist ein Muss – und nicht nur ein Schluck zwischendurch! Kalte Duschen oder Fußbäder können wahre Wunder wirken. Und hey, jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für luftige, helle Kleidung. Wenn es so heiß ist, wie es derzeit ist, sollte man auch mit dem Alkohol besser aufpassen. Ein leichter Salat tut’s auch! Und wenn’s ganz heiß wird, einfach einen schattigen Platz aufsuchen oder in klimatisierte Räume flüchten.

Ein weites Feld der Gefahren

Die letzten Jahre waren die heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. 2024 war der absolute Spitzenreiter mit einem Anstieg von 1,6 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit, sondern auch auf die Nahrungsmittelproduktion. Ein Grad mehr kann die Erträge von Hauptkulturen wie Mais und Weizen um bis zu 6% senken. Und das nicht genug: Klimawandel kann auch das Risiko für Infektionskrankheiten erhöhen – ist das nicht ein bisschen beunruhigend? Das Robert Koch-Institut schätzt, dass es weit mehr Infektionsfälle gibt, als offiziell gemeldet werden. Die Sorgen über den Klimawandel gehen also nicht nur um die Hitze. Auch psychische Probleme wie Angstzustände können dadurch verstärkt werden.

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In einigen deutschen Städten gibt es bereits Hitzeaktionspläne, während in Frankreich Programme zur Unterstützung älterer Menschen in Hitzewellen etabliert wurden. Man fragt sich, ob wir in der Schweiz nicht auch etwas Derartiges brauchen. Denn die Hitze bleibt nicht aus, und sie wird nicht weniger. Wir sollten uns vorbereiten, bevor es zu spät ist. Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir uns mehr Gedanken über unseren Umgang mit dieser Hitze machen – sowohl in Bezug auf die Natur als auch auf unsere eigene Gesundheit.