In Romanshorn, der charmanten Stadt am Bodensee, hat sich 2025 einiges bewegt. E-Trottinetts sind dort zum Stadtbild geworden und haben die Straßen erobert. Mit stolzen 22.000 zurückgelegten Kilometern und täglich 54 Fahrten haben die kleinen, elektrisch betriebenen Flitzer die Herzen von etwa 800 Nutzerinnen und Nutzern zwischen 18 und 59 Jahren im Sturm erobert. Ganz klar, die häufigsten Start- und Endpunkte? Der Bahnhof und die Bahnhofstraße – da kommt man einfach nicht dran vorbei!

Die Nutzung war besonders während der Pendlerzeiten unter der Woche rege. Zwischen 6 und 8 Uhr, zur Mittagszeit und dann wieder zwischen 16 und 19 Uhr waren die E-Trottinetts besonders gefragt. Am Wochenende, wenn die Uhren anders ticken, ging es auch nach Mitternacht häufig noch auf Tour. Vor allem der Samstag war der absolute Renner. Trotz der vielen Fahrten gab es lediglich 16 Beschwerden – und die betrafen hauptsächlich falsch abgestellte Vehikel. Im Verhältnis zur Nutzung ist das eine erfreulich geringe Zahl, wie die Betreiberin Dott berichtet.

Ein Schritt in die Zukunft der Mobilität

Im April 2023 wurde in Romanshorn ein Pilotbetrieb mit 70 E-Trottinetts gestartet. Stadtpräsident Roger Martin sieht darin eine sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Verkehr. Um den Betrieb sicher und reibungslos zu gestalten, wurden verschiedene Zonen mit klaren Regeln definiert. Es gibt Bereiche, in denen die E-Trottinetts frei ausgecheckt und geparkt werden können, sowie Zonen mit Einschränkungen. Im Zentrum, wo auch viel Fußgängerverkehr herrscht, dürfen die Trottinetts nur in festgelegten Parkzonen abgestellt werden. Wenn man außerhalb dieser Zonen parkt, läuft die Mietzeit weiter – ein kleiner Nervenkitzel für die Fahrer!

Außerdem gibt es eine Geschwindigkeitsreduzierung in den Zonen, in denen die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h auf 10 km/h sinkt. Das sorgt dafür, dass alle sicher auf den Straßen unterwegs sind. Bonusparkzonen wie das Seebad oder die Badi Holzenstein bieten Anreize für korrektes Parken – mit einem Bonus von drei Minuten in der App. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Die Stadt hat mit all diesen Regelungen und der Unterstützung durch „Tier“, dem Betreiber, keine Kosten – die kümmern sich um Anschaffung, Unterhalt und die Verteilung der Fahrzeuge. Täglich werden alle abgestellten E-Trottinetts eingesammelt und in den Parkzonen verteilt. Ein durchdachtes System!

Der Wandel der Mobilität

Die E-Mobilität ist nicht nur in Romanshorn ein Thema – sie zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Region. Der BDEW-Elektromobilitätsmonitor zeigt, dass der Markt für Elektromobilität in Deutschland, und damit auch im angrenzenden Raum, ein dynamisches Wachstum erlebt. Immer mehr Menschen entscheiden sich für E-Autos und das öffentliche Ladeangebot wird stetig ausgebaut. Bis Ende 2025 sollen bereits mehr als 200.000 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung stehen. Auch die Preisgestaltung wird zunehmend attraktiver. E-Autos haben in fast allen Segmenten die Preise von Benzin-Pkw eingeholt.

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Der Anstieg der Nutzung von E-Mobilität ist nicht nur ein Trend, sondern eine Antwort auf die verschärften CO2-Flottengrenzwerte. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Mobilität verändert. Mit den E-Trottinetts in Romanshorn wird ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gemacht. Offen bleibt, wie sich die Menschen in der Region weiterhin entscheiden werden – aber die Zeichen stehen gut für eine grünere Zukunft!