Heute ist der 7. Mai 2026 und wir werfen einen Blick auf das Naturmuseum Thurgau, das mit seiner Sonderausstellung «Wow … ein Dachs!» ein echtes Highlight bietet. Hannes Geisser, der Direktor des Museums, zeigt mit Stolz das Gebiss eines Dachses – ein Tier, das für viele von uns ein heimliches Wildtier bleibt. Die Ausstellung, die vom 8. Mai bis zum 29. November 2023 zu sehen ist, verspricht nicht nur eine spannende Entdeckungstour, sondern auch einen emotionalen Abschied für Geisser, der Ende November in die Selbstständigkeit geht.

In der Ausstellung erwarten die Besucher 22 präparierte Tiere, die verschiedene Verhaltensweisen des Dachses eindrucksvoll darstellen. Und das ist noch nicht alles! Mit Wildtierkamera-Videoaufnahmen wird das Leben dieser faszinierenden Tiere noch lebendiger. Wer hätte gedacht, dass ein Dachs, der bis zu 20 Kilogramm wiegt, in der Lage ist, kurzfristig über 30 km/h schnell zu laufen? Oder dass diese Tiere weit mehr sind als nur ein paar pelzige Gesellen im Wald? Dachse sind allesfressende Meister der Anpassung – sie legen bis zu 10 Kilometer pro Nacht auf Nahrungssuche zurück und haben einen Speiseplan, der von Würmern über Obst bis hin zu Nüssen reicht. Einfach verrückt!

Das Leben der Dachse

Wusstest du, dass Dachse ein ausgeprägtes Sozialverhalten haben und viel Zeit in die Fellpflege investieren? Diese reinlichen Tiere leben in Bauten, die sie mit Stroh, Heu und Laub ausstatten. Es ist schon irgendwie niedlich, wie sie ihren Kot in Latrinen außerhalb des Baus ablegen – das hat fast etwas von Ordnungssinn! Auf der anderen Seite müssen wir auch die Herausforderungen beachten, mit denen Dachse konfrontiert sind. Jährlich sterben etwa 3000 Dachse durch Verkehrsunfälle, und ebenso viele werden durch Jagd erlegt. Traurig, oder?

Was die Dachspopulation in der Schweiz betrifft, so hat sie sich in den letzten 20 Jahren etwa verdoppelt. Der Wolf, als einziger natürlicher Feind des Dachses, hat da kaum Einfluss auf diese Zunahme. Lustigerweise sind Dachse immer öfter in Siedlungsräume vorzudringen und profitieren sogar von menschlichen Nahrungsabfällen. Wer hätte gedacht, dass wir so einen Einfluss auf das Leben dieser Tiere haben?

Ein Abschied mit Wehmut

Zurück zu Hannes Geisser. Seine Leidenschaft für die Natur und die Tiere spiegelt sich in der Ausstellung wider. Es ist eine Art Vermächtnis, das er hinterlässt, bevor er sich neuen Herausforderungen stellt. Die Öffnungszeiten des Naturmuseums sind Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen sowie während Schulferien von 13 bis 17 Uhr. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – vielleicht schaffst du es ja, die letzten Wochen dieser besonderen Ausstellung zu erleben!

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Wer die Gelegenheit hat, sollte sich diese einmalige Chance nicht entgehen lassen. Die Begegnung mit den Dachsen und die Arbeit von Hannes Geisser sind eine wunderbare Erinnerung an die Vielfalt und Schönheit unserer heimischen Tierwelt. Also, pack die Familie ein und ab ins Naturmuseum Thurgau! Es gibt viel zu entdecken und zu lernen – und vielleicht entdeckst du ja sogar das ein oder andere Geheimnis über dieses faszinierende Wildtier!