Die Zukunft der Regionalprodukte in der Schweiz sieht rosig aus. Das ist nicht nur eine Behauptung, sondern wird durch die neuesten Entwicklungen rund um den Trägerverein alpinavera untermauert. Die Regierung hat beschlossen, dem Verein für die Jahre 2027 bis 2031 einen maximalen Beitrag von 1,25 Millionen Franken zu sichern. Das bedeutet, jährlich gibt’s 250.000 Franken, um die wertvollen regionalen Produkte aus Graubünden, Uri und Tessin weiter zu fördern. Und das ist ein wichtiger Schritt, denn die Nachfrage nach solchen Produkten ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

Alpinavera spielt eine bedeutende Rolle im Netzwerk der regionalen Organisationen. Sie gehört zu den vier überregional tätigen Initiativen, die mit dem Gütesiegel «regio.garantie» zertifizierte Produkte anbieten. Insgesamt sind bereits 579 Betriebe Teil des Alpinavera-Netzwerks – eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie sehr die Verbraucher auf Regionalität setzen. Und das ist auch gut so! Die Vielfalt der Angebote reicht von frisch geerntetem Gemüse bis zu handwerklich hergestellten Spezialitäten, die nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch die lokale Wirtschaft ankurbeln.

Ein starkes Netzwerk für Regionalität

Doch alpinavera ist nicht allein auf weiter Flur. Die Initiative erhält zudem Unterstützung von den Kantonen Uri und Tessin sowie vom Bund. Diese Zusammenarbeit ist essenziell, um die Qualität und Verfügbarkeit der regionalen Produkte zu sichern. Die geographischen Grenzen sind klar: Betriebe müssen ihren Sitz in den Kantonen Uri, Glarus, Graubünden oder Tessin haben oder in anderen Gemeinden, die zur Schweizer Alpenkonvention gehören. Und auch bei den Zutaten gibt es strenge Vorgaben: Landwirtschaftliche Zutaten müssen zu 100 % aus den definierten Regionen stammen, während zusammengesetzte Produkte mindestens 80 % dieser Herkunft aufweisen müssen. Das sorgt für Transparenz und Vertrauen beim Konsumenten.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Strategie des Vereins Schweizer Regionalprodukte (VSR). In einer jüngsten Mitgliederversammlung wurde eine neue Strategie verabschiedet, die darauf abzielt, die Bekanntheit der Dachmarke «regio.garantie» zu steigern. Präsident Urs Schneider hat betont, wie beliebt Regionalprodukte bei den Konsumenten sind – und das ist nicht verwunderlich! Immer mehr Menschen greifen zu regionalen Angeboten, und die Verkaufszahlen sprechen für sich. Beispielsweise soll der Umsatz aus zertifizierten Regionalprodukten bis 2025 auf über 2 Milliarden Franken steigen.

Die Zukunft ist regional

Jetzt wird’s spannend: Die Umsetzungsphase der neuen Strategie beginnt bald. Ziel ist es, die nationalen Kräfte zu bündeln und die Zusammenarbeit mit Regionalmarken zu stärken. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn die Marktteilnehmer sind ebenso vielfältig wie die Produkte selbst. Von der Migros, die mit ihrem Regio-Label «Aus der Region. Für die Region.» auf die VSR-Richtlinien setzt, bis hin zu Coop, die ihre Linie «Miini Region» ausbauen, ist die Liste lang. Aldi, Dallmayr, Lidl und viele andere bringen ebenfalls frischen Wind in die Regioballetten.

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Die Absatzkanäle sind vielfältig: Direktvermarktung, Märkte und Dorfläden sind nach wie vor zentrale Anlaufstellen für die Verbraucher. Es ist einfach ein gutes Gefühl, beim Einkaufen zu wissen, dass man die Region unterstützt und gleichzeitig köstliche, frisch produzierte Lebensmittel auf den Tisch bringt. So wird die Verbindung zwischen Land und Leuten, zwischen Produzenten und Konsumenten wieder lebendig. Und das ist vielleicht das Schönste an dieser Entwicklung: das Miteinander und die Wertschätzung für das, was die Region zu bieten hat.