Es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Museen, und die sind so spannend, dass man einfach innehalten muss! Der European Museum Forum (EMF) hat die Preisträger des European Museum of the Year Award (EMYA) 2026 bekanntgegeben. Und was für eine Freude: gleich drei Schweizer Museen haben es auf die Ehrenliste geschafft. Das ist doch ein klarer Beweis für die hohe Qualität unserer Museumslandschaft! Im Tessin hat das Museo della civiltà contadina in Stabio den Portimão-Preis für Willkommenskultur, Inklusion und Zugehörigkeit erhalten. Die Jury war ganz begeistert von der offenen, einladenden Atmosphäre und den zahlreichen Mitmach-Angeboten, die dort geboten werden.

Aber das ist noch nicht alles! Auch das Cern Science Gateway in Meyrin und das Kunsthaus Baselland in Münchenstein bei Basel erhielten besondere Anerkennungen. Diese Auszeichnungen tragen dazu bei, wie Museen Menschen zusammenbringen können, und genau das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je.

EMYA 2027 in Bern – Ein großer Anlass steht bevor

Ein weiterer Grund zur Freude: Das Museumsquartier Bern wird 2027 Gastgeber des EMYA sein! Vom 26. bis 30. Mai wird die Stadt zur europäischen Museumszentrale. Und das nicht ohne Grund – wir feiern das 50-jährige Bestehen des EMYA. Man darf gespannt sein, welche Fachleute und Kulturinteressierte aus ganz Europa erwartet werden. Hier in Bern vereinen sich elf Institutionen unter einem Dach, und jährlich strömen über 520.000 Besucher in diese kulturelle Oase.

Das Museo della civiltà contadina in Stabio ist ein wahres Juwel. Es verbindet lokales Kulturerbe mit interaktiven Erlebnissen für alle Generationen. Man kann dort nicht nur spannende Vermittlungsangebote erleben, sondern auch Begegnungen mit Tieren haben und aktiv teilnehmen – das klingt doch nach einem perfekten Familienausflug!

Ein Blick hinter die Kulissen des EMYA

Der European Museum of the Year Award ist nicht nur irgendein Preis. Er richtet sich an Museen, die seit Januar 2022 neu eröffnet oder umfassend erneuert wurden. Die Jury bewertet die Publikumsattraktivität und die Qualität der europäischen Museumslandschaft. Wenn man bedenkt, dass die Bewerbungsphase für EMYA 2027 bereits eröffnet ist und die Frist bis zum 15. April 2026 läuft, dann ist das ein großes Thema in der Museumscommunity. Die dreitägige Jahreskonferenz bietet nicht nur Preise, sondern auch Workshops und Begleitveranstaltungen, die den Kontakt und die Vernetzung unter Museumsfachleuten fördern.

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Die ausgezeichneten Museen stehen unter dem Leitthema „Disrupting the Museum: Inclusion for All“. Die Förderung von Inklusion und der Zugang zu kulturellen Gütern für alle Menschen sind zentrale Anliegen, die von den Verbänden VMS und ICOM Schweiz betont werden. Das ist eine klare Ansage – Museen sollen Räume der Begegnung sein, in denen jeder willkommen ist.

Die Vorfreude auf das EMYA 2027 in Bern ist riesig, und man kann nur hoffen, dass viele von uns die Gelegenheit nutzen, Teil dieses internationalen Events zu sein. Es wird zahlreiche Angebote für die Bevölkerung geben, die sicher für jeden etwas bereithalten. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für unsere Museen bereithält!