Ein schwerer Unfall hat am Donnerstagvormittag im Kanton Solothurn für Aufregung gesorgt. Ein gepanzerter Militärtransportwagen, ein Geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug (GMTF), kippte aus bislang ungeklärten Gründen auf die Seite. Das geschah während einer militärischen Übung, und zwar auf der Strecke zwischen Challhöchi und Ifenthal. Um 10:47 Uhr ging die Alarmmeldung bei der Einsatzzentrale ein. Neun Personen, alle Insassen des Fahrzeugs, wurden verletzt – darunter sieben mit mittelschweren und zwei mit leichten Verletzungen.

Die Situation war angespannt. Zwei Rettungshelikopter der Rega, einer aus Basel und der andere aus Bern-Belp, waren schnell vor Ort, um die Verletzten in verschiedene Spitäler zu bringen. Auch Angehörige der Verletzten sowie die Truppe erhalten psychologische Betreuung, falls nötig. Die Militärjustiz hat bereits eine Untersuchung des Unfalls eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. Komischerweise gibt es noch keine klaren Antworten. Woran könnte es gelegen haben? Keine weiteren Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt, was die Situation noch mysteriöser macht.

Einblick in die Übung «Conex 26»

Das Infanterie-Bataillon 20 war während des Unfalls im Wiederholungskurs und nahm an der Übung «Conex 26» teil, an der rund 3500 Angehörige der Armee beteiligt sind. Solche Übungen sind wichtig, um die Einsatzbereitschaft der Truppe zu gewährleisten, aber sie tragen auch immer ein gewisses Risiko in sich. Die Armee leistet hier wertvolle Arbeit, aber bei solchen Vorfällen wird einem wieder bewusst, wie schnell es zu Problemen kommen kann. Es bleibt abzuwarten, was die Untersuchung zutage fördern wird.

Übrigens, zur Ausbildung der psychologischen Betreuung, die jetzt so wichtig ist, bietet die Armee spezielle Lehrgänge an. Diese beinhalten nicht nur das nötige Fachwissen, sondern auch psychologische Beratung für Angehörige. Das ist besonders wichtig, denn in Krisensituationen sind Unterstützung und Verständnis das A und O.

Die Tragik eines solchen Unfalls kann niemanden kaltlassen. Man fragt sich, wie es den Betroffenen geht und ob sie sich von diesem Vorfall erholen können. Die Verbindung zwischen den Soldaten, die in einer solchen Übung zusammenarbeiten, wird durch solche Ereignisse auf die Probe gestellt. Wir hoffen, dass die Verletzten bald wieder auf die Beine kommen und dass das Militär aus diesem Vorfall die richtigen Lehren zieht.

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