In Solothurn, wo sich die Winterspiele eher wie ein ferner Traum anfühlen, hat das Appenzellerland Sport bei seiner 20. Generalversammlung ein spannendes Kapitel aufgeschlagen. Nevin Galmarini, der Snowboard-Olympiasieger von 2018, wurde in den Verwaltungsrat gewählt. Ein Schritt, der für frischen Wind in der Organisation sorgen könnte! Galmarini, der in Herisau aufwuchs und das Hochalpine Institut in Ftan besuchte, war bereits seit 2024 Mitglied des Beirats und tritt nun in die Fußstapfen von Hans Höhener, der als Gründer und Visionär von Appenzellerland Sport gilt. Höhener wurde nicht nur mit stehenden Ovationen gewürdigt, sondern erhielt auch ein Schild mit der Aufschrift „Hans-Höhener-Platz 1“ – das hat schon etwas von einer Legende!
Der neue Verwaltungsrat steht vor einer aufregenden Zeit. Patrick Kessler, der Präsident von Appenzellerland Sport, hob die Bedeutung der Technik für den Austausch hervor. Das ist ein wichtiges Thema, denn in einer Zeit, in der der Sport immer schneller und technikaffiner wird, müssen auch die Athleten und Trainer Schritt halten. Über 60 Personen, darunter Regierungsrätin Susann Metzger und Landammann Angela Koller, waren anwesend und zeigten damit, wie wichtig das Geschehen in der Region ist. Ach, und auch der ehemalige Bundesrat Adolf Ogi ließ es sich nicht nehmen, in einer Videobotschaft Höheners Verdienste zu würdigen. Es war ein Moment, der im Gedächtnis bleibt.
Ein Blick in die Zukunft
Der Umsatz von Appenzellerland Sport hat 2025 erstmals die 1,5 Millionen Franken-Marke überschritten – ein kleiner, aber feiner Erfolg, der mit einem Überschuss von rund 29.000 Franken einhergeht. Geschäftsführer Timo Koller blickt optimistisch auf das Schuljahr 2026/27, in dem er eine neue Höchstzahl von 91 Sportschülern erwartet. Wow, das zeigt, dass das Interesse am Sport in der Region boomt! Und das ist noch nicht alles: Ein weiterer Standort einer Partnerschule soll in Appenzell aufgebaut werden. Wenn das nicht nach einer spannenden Zeit klingt!
René Wyler, Leiter des Sportleistungszentrums, wusste von erfolgreichen Athleten wie Simon Ehammer, Andrin Huber, Stefanie Grob und Chiara Tamburlini zu berichten. Der Fokus von Appenzellerland Sport liegt nicht nur auf Erfolgen, sondern auch auf persönlichen Bestleistungen und einem hervorragenden Trainerteam mit hoher Sozialkompetenz. Das klingt fast wie ein Rezept für die perfekte Sportlerkarriere.
FTEM – Der Schlüssel zum Erfolg
Hier kommt das Rahmenkonzept „FTEM Schweiz“ ins Spiel, das die sportliche Entwicklung von Athleten nachvollziehbar und steuerbar gestalten soll. FTEM steht für die vier Schlüsselbereiche: Foundation, Talent, Elite und Mastery. Diese Struktur bildet den Idealverlauf einer sportlichen Karriere ab und hilft, Potenziale zu erkennen und Schwächen aufzuarbeiten. So wird nicht nur der Leistungssport, sondern auch der Breitensport gefördert. Die Hauptziele? Verbesserung der Koordination und Systematik der Sportförderung, Menschen lebenslang im Sport halten und die Werte sowie Lebenskompetenzen, die durch den Sport vermittelt werden. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder?
In einer Welt, in der der Druck auf Athleten ständig steigt, ist es wichtig, dass sie nicht nur sportlich gefördert werden, sondern auch als Menschen wachsen können. Und genau hier setzt Appenzellerland Sport an – mit einem klaren Konzept und einem starken Fokus auf die individuelle Entwicklung. Da bleibt nur zu hoffen, dass die kommenden Jahre genauso spannend werden wie die letzten. Und wer weiß, vielleicht sehen wir bald weitere Olympiasieger aus der Region!