In Olten tut sich was! Endlich wurden Rollstuhlrampen eingeführt, die den Zugang zu Geschäften erleichtern sollen. Ein echter Lichtblick für all jene, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind. Die Rampen sollen helfen, Barrieren wie Stufen oder kleine Schwellen zu überwinden. In der Stadt gibt es jetzt zehn Geschäfte, die mit Klapprampen ausgestattet sind. Wenn jemand Schwierigkeiten hat, kann er oder sie einfach die Telefonnummer im Schaufenster anrufen. Das klingt doch nach einer praktischen Lösung! Und das Beste? Die Aktion wird von der Selbstvertretung Kanton Solothurn und der örtlichen Wirtschaftsförderung unterstützt.

Linda Halter, die Initiatorin und selbst Rollstuhlfahrerin, hat die Rampen getestet und festgestellt, dass die Steilheit der Rampe und die Höhe des Absatzes entscheidend für die Benutzung sind. „Rampensysteme können hilfreich sein, aber sie sind nicht die einzige Lösung“, betont sie. Oltner Citymanager Benjamin Pipa ergänzt, dass nicht alle Eingänge barrierefrei gestaltet werden können. Aber einige Stufen sind überwindbar, was schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung ist. In Solothurn gibt es übrigens eine ähnliche Initiative namens „SO klappt’s!“, die seit 2021 barrierefreie Zugänge zu Geschäften und Sehenswürdigkeiten fördert. Dort können Nutzer in 20 Orten eine Klapprampe telefonisch bestellen.

Die Herausforderung der Nutzung

Komischerweise zeigt sich, dass die Nachfrage nach den Rampen geringer ist als erwartet. Viele Nutzer müssen aktiv nach Hilfe fragen, und einige scheuen sich, dies zu tun. Linda Halter fordert deshalb eine bessere Bekanntmachung des Angebots. Das könnte helfen, die Hemmschwelle zu senken. Vielleicht sollten die Geschäfte auch mehr Werbung für diese tollen Hilfsmittel machen? In Olten plant man, möglichst viele Läden und Restaurants barrierefrei zu gestalten. Wenn das nicht möglich ist, könnten Kunden sogar draußen bedient werden. Das würde sicherlich viele Menschen erreichen, die sonst ausgeschlossen bleiben.

Die Möglichkeiten sind vielfältig! Auf der Website von barrierefrei.de findet man einen Rampen-Länger-Rechner, der hilft, die passende Rampe zu finden. Nutzer geben einfach die zu überwindende Höhe in Zentimetern ein und wählen aus, ob sie selbst fahren, einen Rollator nutzen oder vielleicht auf die Unterstützung einer starken Hilfsperson angewiesen sind. Das ist doch praktisch! Es gibt auch einen Online-Rampenberater, der Schritt für Schritt bei der Auswahl der geeigneten Rollstuhlrampe hilft. Und das Beste: Die Bestellung von Rollstuhlrampen und anderen barrierefreien Produkten ist versandkostenfrei.

Die verschiedenen Rampentypen

Und was gibt’s sonst noch zu beachten? Rampensysteme variieren in der Gestaltung und Funktionalität. Zum Beispiel gibt es Flächenrampen, die einfach zu installieren sind und vielseitig genutzt werden können. Natürlich braucht man dafür ausreichend Platz, und ein gewisser Kraftaufwand ist nötig. Schienenrampen hingegen sind kompakt und leicht zu transportieren, erfordern aber etwas Geschicklichkeit. Schwellenrampen sind ideal, um kleine Hindernisse wie Türschwellen zu überwinden – einfach rüberrollen und fertig! Für häufige Nutzung sind feste Rampen ideal, vorausgesetzt, man hat die Zustimmung des Vermieters.

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Und nicht zu vergessen: Mobile Rampen sind flexibel einsetzbar und einfach zu transportieren. Allerdings muss man sie ständig auf- und abbauen, was etwas mühsam sein kann. Aber hey, Hauptsache, man kommt überall hin! Letztlich geht es darum, das Leben ein Stück einfacher zu gestalten und mehr Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Und das ist doch eine schöne Sache, oder?