Endlich ist es so weit! Am kommenden Samstag, also am 3. Juni 2026, wird der Weissensteintunnel wieder für den Zugverkehr freigegeben. Nach zwei Jahren intensiver Sanierungsarbeiten rollt endlich wieder ein Zug zwischen Solothurn und Moutier durch den 3,7 Kilometer langen Tunnel. Das war längst überfällig, denn die Strecke war eine Zeitlang gesperrt, und die Ersatzbusse hatten sich doch recht mühsam durch die Gegend geschlängelt.
Die umfangreichen Arbeiten waren alles andere als ein Spaziergang. Das brüchige Gestein und die großen Wassermengen stellten die Bauarbeiter vor große Herausforderungen. Ehrlich gesagt, hätte man bei diesen Bedingungen auch an einen kleinen Nervenkitzel denken können – aber zum Glück gab es während der gesamten Bauzeit keine Unfälle. Das spricht für die Professionalität der Arbeiter und den hohen Sicherheitsstandard der Schweizer Bahn.
Sanierung: Ein riesiges Projekt
Insgesamt wurden rund 175 Millionen Franken in die Sanierung des Tunnels sowie der gesamten Bahnstrecke investiert. Diese Summe wurde aus dem Bahninfrastrukturfonds des Bundes finanziert, was zeigt, wie ernst es dem Staat ist, die Bahnlandschaft in der Schweiz zu modernisieren. Und das ist noch nicht alles! Während der letzten zwei Jahre gab es nicht nur Arbeiten am Tunnel, sondern auch an einer gesamten 22 Kilometer langen Bahnstrecke sowie an sieben Bahnhöfen und Haltestellen. Das ist schon eine ziemliche Hausnummer!
Nun wird es Zeit, zurück zur Normalität zu kommen. Ab Samstag wird wieder einmal pro Stunde ein Zug zwischen Solothurn und Moutier fahren. Und für alle Pendler und Reisenden gibt es in den Hauptverkehrszeiten sogar zusätzliche Züge zwischen Solothurn und Gänsbrunnen. An den Sonntagen wird zudem die Verbindung zwischen Solothurn und Oberdorf wiederhergestellt. Es ist fast so, als ob die Züge die Menschen in der Region wieder umarmen wollen!
Ein Blick auf die Infrastruktur
Doch die Schweiz ist nicht das einzige Land, das in die Schieneninfrastruktur investiert. Auch die deutsche Bundesregierung plant massive Investitionen in Höhe von 166 Milliarden Euro bis 2029, mit einem klaren Fokus auf die Sanierung maroder Bahnstrecken und Autobahnbrücken. Rund 107 Milliarden Euro sollen in die Schiene fließen – das sind fast 29 Milliarden Euro mehr als ursprünglich eingeplant. Da wird einem ganz schwindelig! Die Deutsche Bahn plant zudem eine Generalsanierung von über 40 stark belasteten Strecken. Man könnte sagen, dass die Schiene in Europa ein großes Comeback feiert.
Es ist spannend zu sehen, wie die Länder in der Region die Bahninfrastruktur auf Vordermann bringen. Die Modernisierung von Bahnhöfen, die Schaffung von „Zukunftsbahnhöfen“ und die Verbesserung der Zug-Informationen sind nur einige der Maßnahmen, die auf den Weg gebracht werden. Die Zukunft des Reisens könnte also durchaus aufregend werden – sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland.
Man darf gespannt sein, wie sich die Situation im Verkehr weiterentwickeln wird. Eines steht fest: Mit der Wiedereröffnung des Weissensteintunnels beginnt ein neues Kapitel für die Bahnverbindungen in der Region. Und das ist nur der Anfang!