Heute ist der 12.05.2026 und in Solothurn gibt es Neuigkeiten aus der reformierten Welt. Iwan Schulthess, ein bekanntes Gesicht im Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, hat beschlossen, seinen Rücktritt bekannt zu geben. Ende Mai ist es soweit – dann wird er nach 15 Jahren im Synodalrat, davon seit 2019 als Vizepräsident, seinen Platz räumen. Der Grund? Unterschiedliche Vorstellungen über Führung und Kommunikation, die letztlich zu diesem Schritt geführt haben.
Schulthess, der seit 2011 im Ratsgremium sitzt, hat in dieser Zeit viel bewegt. Seine theologische Expertise war eine wertvolle Bereicherung für die strategische Leitung der Kirche. Doch wie es oft im Leben der Fall ist, bringen unterschiedliche Ansichten auch Herausforderungen mit sich. Der Austausch im Synodalrat über Führungs- und Kommunikationsverhalten hat offenbar deutlich gemacht, dass ein gemeinsames Kulturverständnis für die Reorganisation der Gesamtkirchlichen Dienste und den Umgang mit Mitarbeitenden unerlässlich ist.
Der Weg zur Nachfolge
Die Suche nach Schulthess‘ Nachfolger wird im Rahmen der Erneuerungswahlen im November stattfinden. Es bleibt spannend, wer sich die Ehre antun wird, in seine Fußstapfen zu treten. Angesichts der Herausforderungen, die die Kirche derzeit bewältigen muss, wird die Nachfolge entscheidend sein. Die Erwartungen sind hoch, und die Nachfolgerin oder der Nachfolger wird sicherlich gefordert sein, frische Ideen und eine klare Vision zu präsentieren. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die neue Führung auf die Kultur innerhalb der Kirche auswirken wird.
In diesen turbulenten Zeiten ist es wichtig, dass die Kirche nicht nur auf bewährte Traditionen zurückblickt, sondern auch den Mut hat, Neues zu wagen. Die Herausforderungen sind vielfältig, und mit der richtigen Person an der Spitze könnte vielleicht ein neuer Wind wehen – einer, der frischen Schwung in die reformierte Landschaft bringt.
Iwan Schulthess wird als jemand in Erinnerung bleiben, der mit viel Engagement und Herzblut für die reformierte Kirche gearbeitet hat. Sein Rücktritt ist mehr als nur ein persönlicher Abschied; es ist ein Moment, der auch das Potenzial für neue Wege und Entwicklungen in der Kirche eröffnet. Man darf gespannt sein, wie sich alles weiterentwickeln wird. Die Gespräche über die Zukunft der reformierten Kirchen sind in vollem Gange, und das ist erst der Anfang einer neuen Ära.