Heute ist der 12.05.2026, und in Solothurn gibt es aufregende Neuigkeiten für Motorsportfans und Adrenalinjunkies. Ab dem 1. Juli 2026 werden Rundstreckenrennen in der Schweiz endlich wieder erlaubt! Nach mehr als 70 Jahren, in denen das Verbot, das seit 1955 galt, die Rennsportleidenschaft im Land gebremst hat, ist es nun an der Zeit für Veränderung. Das Rundstreckenrennverbot war nicht nur in der Schweiz einmalig, sondern hatte auch weltweit für Aufsehen gesorgt. Wer hätte gedacht, dass es so lange dauern würde, bis sich etwas bewegt?
Die Aufhebung des Verbots ist das Ergebnis eines langen und intensiven Prozesses, der mehrere parlamentarische Vorstöße und eine Petition mit über 70.000 Unterschriften erforderte. Walter Wobmann, der ehemalige SVP-Nationalrat und Leader der SVP in der Verkehrskommission, hat sich in diesem Zusammenhang positiv über den Fortschritt geäußert. Die Änderung wurde im Rahmen der Revision des Strassenverkehrsgesetzes beschlossen, und die entsprechenden Verordnungen sowie Vernehmlassungen sind bereits erarbeitet und abgeschlossen. Künftig werden die Kantone für die Bewilligung von Rundstreckenrennen verantwortlich sein. Das bringt frischen Wind in die Motorsportlandschaft und könnte eine neue Ära einläuten.
Was sind Rundstreckenrennen?
Doch was genau sind Rundstreckenrennen? Es handelt sich um Wertungsläufe, die auf geschlossenen Rennstrecken stattfinden, wo mehrere Automobile oder Motorräder gleichzeitig gegeneinander antreten. Die Geschwindigkeit oder die zurückgelegte Distanz in einer festgelegten Zeit spielen dabei die entscheidende Rolle. Um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, starten die Teilnehmer in der Regel in der gleichen Fahrzeugklasse. Bei besonderen Rennen, wie Markenpokalen, kann es sogar vorkommen, dass alle Fahrer mit identischen Fahrzeugen ins Rennen gehen – das sorgt für Hochspannung!
Ein bisschen anders sieht es mit gemischten Starterfeldern aus, wo verschiedene Fahrzeug- und Hubraumklassen am Start sein können. Aber Vorsicht: Kombinationen aus Zwei- und Vierrädern sowie zwischen Touren- und Formelwagen sind verboten. Wer denkt, dass die Rückkehr der Rundstreckenrennen nur ein Spaß ist, der irrt sich gewaltig. Sicherheitsstandards und Umweltschutzanforderungen müssen ebenfalls erfüllt werden, um das Risiko zu minimieren und die Umwelt zu schonen.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Das öffentliche Rundstreckenrennen war in der Schweiz seit dem tragischen Unfall bei den 24 Stunden von Le Mans 1955 gesetzlich untersagt – mit Ausnahme von Karts bis 250 cm³ Hubraum. Und jetzt, nach so vielen Jahren des Wartens und der Diskussionen, wird es endlich wieder möglich sein, die Motoren aufheulen zu lassen und das Adrenalin durch die Adern pumpen zu fühlen. Es ist kaum zu fassen, wie lange dieser Prozess gedauert hat, aber die Vorfreude ist groß.
Motorsportbegeisterte in der Schweiz können sich auf eine neue Ära freuen, in der Rundstreckenrennen nicht mehr nur ein Traum sind, sondern bald Wirklichkeit werden. Die kommenden Monate werden spannend, und die Kantone stehen in der Verantwortung, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, wie die ersten Rennen nach so langer Zeit verlaufen werden – eines ist sicher: Die Rennsportbegeisterung in der Schweiz könnte ein neues Hoch erleben!