Am 29. Mai 2026 war es wieder so weit: Die Plaza Klub in Zürich verwandelte sich in ein schillerndes Zentrum der Satire, als die SRG Schwyz zur Live-Aufzeichnung der beliebten SRF-Satiresendung «Die Sendung des Monats» einlud. Ausgebucht bis auf den letzten Platz, strömten die Besucher herbei, um sich von den humorvollen Betrachtungen aktueller Themen aus Politik, Gesellschaft und Kultur mitreißen zu lassen. Gabriel Vetter und Fabienne Hadorn, das dynamische Moderatoren-Duo, führten durch einen Abend voller pointierter Beiträge, Sketche und Situationskomik.
Die Mai-Ausgabe hatte es in sich! Im Mittelpunkt stand die Diskussion um die 10-Millionen-Schweiz. Ein Thema, das in den letzten Wochen für viel Aufregung sorgte – mit Ängsten und Schreckensszenarien, die die Gemüter erhitzten. Es wird sogar behauptet, dass jährlich über 80.000 Menschen in die Schweiz einwandern, was der Bevölkerung von St. Gallen entspricht! Eine spannende Herausforderung für die Moderatoren, die das Ganze mit ihrem scharfen Humor und spitzen Kommentaren auf die Schippe nahmen.
Ein Abend voller Lachen
Gabriel Vetter, geboren 1983 in Schaffhausen, und Fabienne Hadorn, Jahrgang 1975 aus Muri im Aargau, bringen nicht nur Erfahrung, sondern auch eine gehörige Portion Witz mit. Während sie durch die Themen des Abends führten – darunter Bundesrat Beat Jans‘ Auftritt in einem Fussball-Podcast oder die skurrile Tennisschläger-Sammlung des Papstes – sorgten sie dafür, dass kein Auge trocken blieb. Ein besonders humorvoller Sketch, der die Erfindung des Automobils auf die Schippe nahm, ließ die Lacher durch den Raum hallen. Die Resonanz der Teilnehmenden war durchweg positiv, vor allem die Möglichkeit, im Anschluss an die Aufführung mit Vetter und Hadorn zu plaudern und Erinnerungsfotos zu schießen, wurde begeistert angenommen.
Doch nicht nur das Bühnenprogramm sorgte für Aufregung. Auch die politische Landschaft der Schweiz verändert sich ständig. Der Abstimmungskampf zur 10-Millionen-Initiative zeigt, wie verschoben die Fronten sind: Die Grünen unterstützen Wachstum, während die SP mit großen Wirtschaftsverbänden auf einer Seite steht. Interessant dabei ist auch, dass die SVP plötzlich Umweltfragen aufgreift, während LGBTQ-Gruppen sich gegen die Vorlage aussprechen. Und so kam es, dass Beat Jans, als eine Art Missionar, durch die Schweiz zog, um die Bürger über die Initiative zu informieren – ein Bild, das sich in der Sendung bestens eignete für satirische Spitzen.
Was noch auf uns zukommt
Am 14. Juni wird Schaffhausen über die Badi-Initiative abstimmen, die Kindern unter 16 Jahren kostenlosen Zugang zur Badi ermöglichen soll. Das Komitee hinter der Initiative hat sich einen witzigen Slogan ausgedacht, um gegen die Vorlage zu werben: „Gratis-Badis auch für Zürcher und Deutsche! – Nein.“ Ganz ehrlich, das sorgt für Gesprächsstoff! Da wird einem bewusst, wie vielschichtig die Themen in der Schweiz sind und wie viel Material es für eine Satire-Sendung gibt.
Eine Studie des Bundes zeigt übrigens, dass viele Seniorinnen und Senioren über 75 Jahren einen Führerausweis besitzen – aber oft vergessen haben, dass sie einen haben. Komischerweise verursacht diese Altersgruppe pro gefahrenem Kilometer die meisten Unfälle. Ein weiteres Thema, das im nächsten Monat sicher einen Platz in der Sendung finden könnte.
So bleibt abzuwarten, wie sich die politischen Gemengelagen weiter entwickeln und welche skurrilen Themen die nächste Aufzeichnung von «Die Sendung des Monats» bereichern werden. Eines ist sicher: Lachen ist garantiert! Und wer weiß, vielleicht gibt es ja bald wieder die Möglichkeit, live dabei zu sein und die spritzigen Moderatoren hautnah zu erleben.