Heute ist der 22. Mai 2026, und in Obwalden gibt es Grund zur Freude! Das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) hat das vergangene Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Gewinn von rund 10 Millionen Franken kann das EWO stolz verkünden, dass 6,5 Millionen Franken davon als Gewinnausschüttung an den Kanton und die Gemeinden fließen. Das ist doch ein nettes Zubrot, oder? Die Gemeinden können sich also über 6,45 Millionen Franken freuen – eine Summe, die sicher in die lokale Infrastruktur investiert wird.
Der Umsatz des EWO und seiner Tochtergesellschaft EWO Gebäudetechnik AG lag im Jahr 2025 bei etwa 110 Millionen Franken. Das ist nicht ganz so viel wie die 133,9 Millionen Franken, die im Jahr 2024 erzielt wurden, aber man kann nicht immer auf dem höchsten Niveau bleiben. Die Bilanz ist dennoch erfreulich, und die Jahresrechnung wurde im Kantonsrat einstimmig genehmigt. Walter Ettlin, der zurückgetretene Verwaltungsratspräsident, wurde für seinen Unternehmergeist gewürdigt – eine nette Geste, die zeigt, wie wichtig engagierte Persönlichkeiten in der Region sind.
Investitionen für die Zukunft
EWO investiert jährlich zwischen 8 und 10 Millionen Franken in den Netzausbau. Das Ziel? Eine zuverlässige Stromversorgung für die Bevölkerung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Erneuerung der Trafostationen und der Verlegung von erdverlegten Kabeln. Aktuell sind bereits 74 Prozent der Leitungen im Kanton unterirdisch verlegt. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Störanfälligkeit reduziert wird, sondern erleichtert auch den Unterhalt der Anlagen. Ein konkretes Projekt, das diese Entwicklung unterstützt, ist die Verlegung der Freileitung in Alpnach. Man könnte fast sagen, dass die Kabel unter der Erde mehr „Ruhe“ haben, was auch für die Anwohner von Vorteil ist!
Langfristig plant das EWO den Bau eines Pumpspeicherkraftwerks zwischen Sarnersee und Lungerersee. Damit sollen erneuerbare Energien gespeichert werden, um Versorgungsspitzen auszugleichen. Ein nachhaltiges Projekt, das auf die Zukunft abzielt und gleichzeitig die Schönheit der Natur respektiert. Das EWO ist nicht nur ein Dienstleister, sondern auch ein Partner für eine grünere Zukunft!
Die Rolle der Obwaldner Kantonalbank
Aber nicht nur das EWO glänzt in Obwalden. Auch die Obwaldner Kantonalbank (OKB) kann mit positiven Zahlen aufwarten. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete sie einen Gewinn von 14,7 Millionen Franken, was einer Steigerung von rund sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Bilanzsumme der OKB stieg um 3,5 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken. Das Eigenkapital wurde auf stolze 565,9 Millionen Franken gesteigert, und die Eigenkapitalquote liegt bei 9,0 Prozent. Eine solide Grundlage, die Vertrauen schafft!
Die Jahresrechnung der OKB wurde ohne Gegenstimme bei zwei Enthaltungen genehmigt. Das zeigt, dass die Bank nicht nur in der Region, sondern auch im Hypothekargeschäft eine führende Rolle spielt. Die Bürger von Obwalden können sich also sicher fühlen, wenn es um ihre Finanzen geht.
Insgesamt zeigt sich, dass Obwalden nicht nur finanziell gut dasteht, sondern auch zukunftsorientiert denkt. Die Investitionen in die Infrastruktur und die Unterstützung durch lokale Unternehmen wie das EWO und die OKB sind ein klares Zeichen dafür, dass die Region bereit ist, in eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft zu investieren.