Gurtenfestival 2026: Durstlöscher und Inklusion im Fokus
Heute ist der 25.06.2026, und während die Sonne über Obwalden strahlt, stehen die Festivalbesucher in den Startlöchern für das bevorstehende Gurtenfestival in Bern. Doch heuer gibt es einige Veränderungen, die man im Hinterkopf behalten sollte. Ab 2026 werden die Wasserregeln verschärft – nur noch 0,5 Liter Wasser pro Person und Festivaltag dürfen mitgebracht werden. Das klingt nach einer echten Herausforderung, wenn man bedenkt, dass vor drei Jahren noch 3 Liter erlaubt waren. Ja, die Zeiten ändern sich! 2024 waren es immerhin 1,5 Liter, aber mit der Hitze, die wir in den letzten Jahren erlebt haben, könnte das zu wenig sein, um die durstigen Kehlen zu stillen.
Wer nun denkt, dass man auf einen kühlen Schluck verzichten muss, irrt sich gewaltig. Kostenlosen Wasserstationen stehen bereit, und zwar direkt in der Nähe der Sanitäranlagen. Also keine Panik, wenn der Durst überhandnimmt! Allerdings kostet eine 0,5-Liter-Flasche Wasser stolze 5.50 Franken. Das ist nicht gerade ein Schnäppchen. Wer clever ist, bringt eine leere PET-Flasche mit, die man auf dem gesamten Festivalgelände nachfüllen kann – und das ist auch noch erlaubt!
Inklusion und Vielfalt am Gurtenfestival
Ein weiterer wichtiger Punkt, der am Gurtenfestival nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Inklusion. Das Festival hat sich dazu verpflichtet, Menschen mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen zu unterstützen. Mit den sogenannten Sunflower Lanyards wird signalisiert, dass jemand möglicherweise mehr Zeit oder Unterstützung benötigt. Diese bunten Bänder sind ein Zeichen der Solidarität in einer Welt, die oft laut und hektisch ist. Das Tragen eines solchen Lanyards ist freiwillig und niemand wird nach dem Grund gefragt. Es gibt keine zusätzlichen Vorteile, aber es hilft, Verständnis zu schaffen.
Menschen, die eines dieser Lanyards tragen, haben es oft nicht leicht in der Festivalatmosphäre, die mit lauter Musik und großen Menschenmengen einhergeht. Umso wichtiger ist es, dass die Gurten-Crew und andere Anlaufstellen wie Care Team oder Security für das Thema sensibilisiert sind. Barrierefreiheit und Inklusion sind nicht nur Schlagworte, sie sind essenzielle Anliegen, die das Festival zu einem Ort der Freude für alle machen.
Tipps für barrierefreies Feiern
Für diejenigen, die Veranstaltungen planen oder einfach nur mehr darüber erfahren möchten, gibt es auch eine praktische Checkliste zur barrierefreien Planung von Veranstaltungen. Diese kann helfen, alle Aspekte der Barrierefreiheit zu berücksichtigen, sei es für digitale Events oder große Festivals. Die Informationen sind online verfügbar, und es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen – schließlich soll jeder die Möglichkeit haben, unbeschwert zu feiern.
Ob das Gurtenfestival nun für jeden zugänglich ist oder nicht, bleibt immer ein fortlaufender Prozess. Es liegt an uns allen, diesen Prozess mitzugestalten und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder wohlfühlt. Also, bringt eure Flaschen mit, genießt die Musik und denkt daran, dass wir alle gemeinsam Verantwortung tragen – für uns selbst und füreinander.
