Die 13. Generalversammlung von Zeitgut Obwalden fand kürzlich im Pfarrhof Kerns statt und das war wirklich ein feierlicher Anlass. Rund 110 Personen waren anwesend, was eindrucksvoll zeigt, wie tief die Organisation in der Obwaldner Bevölkerung verwurzelt ist. Man könnte sagen, jede 75. Person im Kanton gehört mittlerweile zu Zeitgut. Ein tolles Zeichen des Zusammenhalts! Am 31. Dezember 2025 zählte die Organisation bereits 538 Mitglieder und die Tendenz ist steigend. Das ist einfach beeindruckend, oder?
Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder sage und schreibe 9267 Stunden geleistet – das sind viele helfende Hände, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen. Die Tandem-Programme bieten persönliche Eins-zu-Eins-Unterstützung im Alltag und sind eine wahre Bereicherung für alle Beteiligten. Zeitgut hat auch 88 öffentliche Anlässe organisiert, an denen insgesamt 995 Personen teilnahmen. Ein voller Erfolg, würde ich sagen! Präsident Peter Wechsler hob die Rolle von Zeitgut als Sicherheitsnetz aus Zeit und Vertrauen hervor und das ist wirklich der Kern dieser Organisation.
Innovative Ansätze und Auszeichnungen
Ein spannender Punkt ist, dass Zeitgut bei der Umsetzung seiner Strategien auf moderne Methoden setzt – inklusive Künstlicher Intelligenz. Microsoft Schweiz hat das Konzept sogar bei einem KI-Wettbewerb gewürdigt! Außerdem wurde die neue Website mit dem Erfassungssystem verknüpft, sodass Anfragen sofort sichtbar sind. Das ist doch eine clevere Lösung!
Erfreulicherweise wurde Zeitgut Obwalden auch mit dem CSS-Stiftungspreis für Engagement im Bereich Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern zeigt auch, dass die Arbeit der Genossenschaft wahrgenommen und geschätzt wird. Die CSS Stiftung vergibt jährlich Preise an Organisationen, die sich für gesellschaftlich relevante und soziale Projekte einsetzen, die das gesundheitliche Wohlergehen der Menschen fördern. Die Genossenschaft hat ihren Sitz in Sarnen und setzt sich für Menschen im privaten Umfeld und in Institutionen ein, die Hilfe und Unterstützung benötigen.
Ein starkes Netzwerk und wertvolle Unterstützung
Die Freiwilligen von Zeitgut gestalten niederschwellige und kostenlose Veranstaltungen in den Gemeinden, die Bewegung, Herz-Kreislauf-Gesundheit und Wohlbefinden fördern. Angebote wie Erzählcafés und „Zuhörzeit“-Besuche helfen, Einsamkeit zu reduzieren und die psychische Gesundheit zu stärken. Wer hätte gedacht, dass Einkaufshilfen und ähnliche Unterstützungen so viel bewirken können? Menschen, die gesundheitlich eingeschränkt sind, können auf diese Weise länger selbstständig leben.
Aktuell gibt es bei Zeitgut rund 550 Mitglieder und 280 aktive Unterstützungsbeziehungen. Der Stiftungsrat, Beat Erzer, lobte die wertvolle und entlastende Arbeit der Genossenschaft. Es ist wirklich schön zu sehen, wie viele Menschen sich hier engagieren und wie viel Gutes dabei herauskommt. Ein paar freiwillige Helfer können ihre geleisteten Stunden sogar für eigene Unterstützung innerhalb der Organisation einlösen. Das ist doch mal ein ansprechendes Konzept!
Ein Blick in die Zukunft
Am 1. Juli 2026 wird Esther Wallimann die Geschäftsführung übernehmen, und Matteo Rossier, der seit Februar 2021 Geschäftsführer war, wurde mit Applaus verabschiedet. Es ist ein Wechsel, der frischen Wind bringen kann. Rückstellungen wurden durch großzügige Zuwendungen gebildet, um die Genossenschaft nachhaltig aufzustellen. Und das ist in diesen Zeiten, in denen soziale Projekte immer wichtiger werden, absolut notwendig.
In der Schweiz ist es nicht unüblich, dass Menschen vor allem ihre Zeit im Sozialbereich spenden. Diese klassische Freiwilligenarbeit ist für viele Organisationen überlebenswichtig. Soziale Projekte, wie sie Zeitgut Obwalden initiiert, zielen darauf ab, sozialer Ungerechtigkeit entgegenzuwirken und Chancengleichheit zu stärken. Die Corona-Krise hat die Bereitschaft zur solidarischen Unterstützung sogar noch verstärkt. Man könnte sagen, dass die Menschen mehr denn je zusammenhalten.
Alles in allem zeigt die Entwicklung von Zeitgut Obwalden, dass das soziale Engagement in der Schweiz lebt und gedeiht. Es gibt immer mehr Menschen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen und dadurch eine positive Veränderung bewirken. Und das ist doch einfach schön!