In Luzern dreht sich gerade alles um ein heikles Thema: den Zugang zur Pädagogischen Hochschule für Absolventen der Berufsmaturität. Roger Erni, ein Mitglied des FDP-Kantonsrats, hat die Regierung aufgefordert, zu prüfen, ob diese Studierenden ohne Prüfungen an die PH Luzern gelangen können. Das klingt ja erstmal spannend, oder? Aber die Regierung hat ganz klar abgewunken – sowohl aus fachlicher als auch aus finanzieller Sicht. So ist das Leben manchmal: Ein Vorschlag, der auf offene Ohren stößt, aber in der Realität auf taube trifft.

Ein Expertengutachten, das der Bundesrat in Auftrag gegeben hat, zeigt auf, dass Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden zwar ein vergleichbares kognitives Niveau wie ihre Fachmaturanden-Kollegen haben, ihnen aber wichtige Fachkompetenzen fehlen. Das ist ein bisschen wie eine Torte ohne Sahne – gut, aber irgendwie unvollständig. Die Erfahrungen aus dem Kanton Bern sind nicht gerade ermutigend: Dort hat der prüfungsfreie Zugang in diesem Jahr zu hohen Abbruchquoten und Misserfolgen geführt. Ein weiteres Beispiel dafür, dass gute Absichten nicht immer zu guten Ergebnissen führen.

Die Herausforderungen im Studium

Die Luzerner Regierung sieht das Studium für Primarlehrpersonen bereits als sehr dicht strukturiert an. Das bedeutet, dass fehlendes Grundlagenwissen während des Studiums kaum aufgeholt werden kann. Und das ist der springende Punkt: Die PH Luzern schätzt die jährlichen Mehrkosten für zusätzliche Angebote auf etwa 300.000 Franken – eine Summe, die nicht einfach aus dem Hut gezaubert werden kann, vor allem wenn keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung stehen. Das ist wie beim Einkaufen, wenn du dein Budget überschreitest – da bleibt nichts für die Extras übrig!

Das Gute ist: Es gibt bereits verschiedene Wege für Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden, um zur PH Luzern zu gelangen. Dazu gehören reduzierte Aufnahmeprüfungen und die Passerelle, die zwar nicht perfekt, aber dennoch eine Möglichkeit darstellen. Ein runder Tisch, an dem Vertreter der Wirtschaft und der PH Luzern teilnehmen, soll klären, wie man den Praxisbezug im Lehrberuf stärken kann. Vielleicht wird das ja ein großer Wurf – wer weiß?

Die Wege zum Studienplatz

Übrigens, die Pädagogischen Hochschulen zeigen sich grundsätzlich offen für Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden. Der Zugang zu den Studiengängen für die Primarstufe erfolgt über drei Wege: die Ergänzungsprüfung, die Passerelle und die Aufnahme «sur dossier» für Quereinsteigende. So stellt man sicher, dass die angehenden Lehrerinnen und Lehrer die nötigen fachlichen Kompetenzen mitbringen. Das ist ja auch wichtig, damit am Ende nicht nur die Theorie im Raum steht, sondern auch die Praxis gelebt wird.

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Aber diese direkte, prüfungsfreie Zulassung für alle Absolventen einer Berufsmaturität wird abgelehnt. Es wird jedoch eine Überprüfung der Ergänzungsprüfung und der Vorbereitungskurse begrüßt. Und das ist, ganz ehrlich, ein Lichtblick! Ab 2025 sollen wir da noch mehr Verbesserungen sehen. Das ist wie beim Sport: Manchmal braucht es ein bisschen Training und Anpassung, um wirklich gut zu werden.

Ein Blick über die Grenzen

Wenn wir schon beim Thema Ausbildung sind, lohnt sich ein Blick über die Grenzen, zum Beispiel nach Heidelberg. Dort ist die allgemeine Hochschulreife in der Regel Voraussetzung für den Hochschulzugang. Spannend, denn auch hier gibt es alternative Wege zur Zulassung. Mit einer Fachhochschulreife oder einer beruflichen Qualifikation kann man sich durch Prüfungen oder Nachweise qualifizieren. Informationen dazu sind in den jeweiligen Hochschulzugangsberechtigungen zu finden. Das zeigt, dass auch andere Hochschulen kreative Lösungen suchen, um den Zugang zu erleichtern.

Die Welt der Bildung ist also in Bewegung, und die Diskussionen in Luzern sind nur ein Teil eines größeren Bildes. Der Weg zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung ist nicht immer einfach, aber er ist wichtig. Und wer weiß, vielleicht wird ja bald alles ein bisschen einfacher und zugänglicher – dafür drücken wir die Daumen!