Heute ist der 8.06.2026, und in Luzern gibt es Neuigkeiten, die die Stadt aufhorchen lassen. Melanie Setz, die Sozial- und Sicherheitsdirektorin, hat einen Wechsel an der Spitze des Stabs angekündigt: Miriam Emmenegger wird ab dem 1. Dezember 2026 die Nachfolge von Armida Raffeiner antreten. Ein Wechsel, der nicht nur für die Stadt Luzern, sondern auch für Emmenegger selbst von großer Bedeutung ist.

Armida Raffeiner hat seit 2013 den Stab geleitet und dabei zahlreiche Herausforderungen gemeistert – von der Corona-Pandemie bis hin zur Reform der Stadtverwaltung. Nach all diesen Jahren geht sie nun in Pension, und das ist natürlich ein Abschied, der auch emotional ist. Sie hat eine starke Hand und viel Erfahrung in die Leitung des Stabs gelegt, und ihr Weggang wird ohne Zweifel eine Lücke hinterlassen. Aber wie heißt es so schön? Wo eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere.

Die neue Stabschefin

Miriam Emmenegger bringt eine beeindruckende Vita mit: 2009 erwarb sie ihren Master of Law an der Universität Luzern. Danach sammelte sie von 2010 bis 2015 Erfahrungen als Juristin bei Helsana Versicherungen AG und arbeitete von 2015 bis 2018 als Regressspezialistin bei Concordia Versicherungen AG. Seit 2018 ist sie Stabsjuristin im Stab der Sozial- und Sicherheitsdirektion und wurde 2024 zur stellvertretenden Stabschefin ernannt. Das alles zeigt, dass sie bestens vorbereitet ist, um die Leitung eines zehnköpfigen Teams zu übernehmen.

Setz beschreibt Emmenegger als strategisch denkend mit einem hohen menschlichen und politischen Gespür. Das ist wichtig, denn der Stab der Sozial- und Sicherheitsdirektion hat nicht nur die Aufgabe, die Direktion in Strategie und Planung zu unterstützen, sondern auch direktionsübergreifende Fragen zu koordinieren und Projekte zu entwickeln. Das ist eine Herausforderung, die eine kluge und empathische Führung erfordert.

Ein Blick nach vorn

Obwohl der Abschied von Raffeiner schwer wiegt, ist es auch spannend zu sehen, wie Emmenegger frischen Wind in die Sache bringen wird. Ihre Weiterbildungen in Leadership und Projektmanagement, darunter ein CAS in Leadership der Hochschule Luzern, machen sie zu einer geeigneten Nachfolgerin. Sie hat sich also nicht nur auf die Arbeit vorbereitet, sondern auch auf die Führung, die in diesem Bereich so wichtig ist.

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Die Pensionskasse Stadt Luzern (PKSL), bei der Emmenegger als Vizepräsidentin tätig ist, wird ebenfalls von ihrem neuen Engagement profitieren. Es bleibt abzuwarten, wie sie die verschiedenen Aspekte der Sozial- und Sicherheitsdirektion weiterentwickeln wird. Die Herausforderungen sind da – und die Augen der Stadt sind gespannt auf die kommenden Veränderungen.