Heute ist der 2.06.2026, und wir blicken zurück auf ein Jahr voller Herausforderungen und Erfolge für die Ombudsstelle der Stadt Luzern. Im Jahr 2025 hat Ombudsfrau Lucia Schnider Stulz mit ihrem Team insgesamt 498 neue Geschäfte behandelt. Das klingt nach einer Menge Arbeit, und das ist es auch! Die Zahl der bearbeiteten Fälle lag bei 106 – ganz ähnlich wie im Vorjahr mit 109. Man könnte sagen, die Ombudsstelle hat sich stabil gehalten, und das ist wirklich bemerkenswert.
Aber das ist nicht alles. Die Ombudsstelle hat auch 392 Personen eine kurze Auskunft gegeben oder diese an die zuständigen Stellen verwiesen, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (333) darstellt. Das zeigt nicht nur die hohe Bekanntheit der Ombudsstelle, sondern auch das Vertrauen, das die Bürger in diese Institution setzen. Hier wird unvoreingenommen zugehört und jede Beschwerde unabhängig überprüft – das ist ein echtes Zeichen für Transparenz und Verantwortung.
Verteilung der Anliegen
Ein Blick auf die Verteilung der Fälle zeigt, dass die meisten Anliegen aus der Sozial- und Sicherheitsdirektion stammen. Hier wurden 52 Fälle bearbeitet – oft Themen rund um Sozialhilfe oder die Zusammenarbeit mit Beistandspersonen. Diese Zahlen sind nicht nur Statistiken, sie erzählen Geschichten von Menschen, die in schwierigen Lebenslagen Unterstützung suchen. Das Schicksal dieser Personen hat einen Platz in der Arbeit der Ombudsstelle, und das ist wichtig.
Ein weiterer interessanter Punkt: 21 städtische Mitarbeitende haben sich an die Ombudsstelle gewandt. Das entspricht einem Anstieg von 75% im Vergleich zum Vorjahr, als es nur 12 Fälle waren. Das lässt darauf schließen, dass auch die internen Strukturen der Stadtverwaltung nicht immer reibungslos verlaufen und ein Bedarf an unabhängiger Beratung besteht. Eine interessante Entwicklung, die zeigt, dass die Ombudsstelle nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Mitarbeitenden eine Anlaufstelle ist.
Ziele und Ausblick
Die Ombudsstelle hat sich zum Ziel gesetzt, einen konstruktiven Dialog zwischen den Beteiligten herzustellen und Lösungen zu finden. Dabei werden Verwaltungsabläufe erklärt, die Rechtslage erläutert und Empfehlungen zur Selbsthilfe gegeben. Das ist nicht nur hilfreich, sondern auch notwendig, um den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Im Jahr 2025 wurde das Pensum der Stellvertretung auf 50% erhöht – ein Schritt, der zeigt, wie ernst man diese Aufgabe nimmt.
Und was ist mit Whistleblowing? Komischerweise gab es im Berichtsjahr keine Meldung zu einem Missstand. Das könnte ein gutes Zeichen sein oder einfach nur Zufall. Fest steht jedoch: Die Ombudsstelle ist ein Ort, an dem man sich unabhängig und vertraulich beraten lassen kann. Kostenlose Hilfe, die in der heutigen Zeit von unschätzbarem Wert ist!
Für alle, die mehr über die Arbeit der Ombudsstelle erfahren möchten, gibt es den Jahresbericht 2025 mit Statistiken und Fallbeschreibungen auf der Website. Das ist eine tolle Möglichkeit, sich ein Bild von den Herausforderungen und Erfolgen der Ombudsstelle zu machen. Denn am Ende des Tages geht es um Menschen – um ihre Anliegen, ihre Sorgen und ihre Hoffnung auf eine Lösung.