Heute ist der 21.05.2026 und in Jura tut sich was! Während die Sonne die sanften Hügel erhellt, gibt es auch Neuigkeiten aus der Region Grenchen. Der HEV (Haus- und Eigentümerverband) hat einen neuen Präsidenten: Yannick Erard. Er tritt die Nachfolge von Mario Chirico an, der nach 30 Jahren im Amt sein Zepter abgibt. Ein ganz schöner Brocken, oder? Chirico hat nicht nur die Geschicke des Verbandes geleitet, sondern sich auch vehement für die Abschaffung des Eigenmietwerts eingesetzt – eine Forderung, die nun tatsächlich umgesetzt wurde. Ein kleiner Erfolg, der wohl auch die Gemüter der Mitglieder erfreut.

In seinem Jahresbericht blickte Chirico auf drei Jahrzehnte voller Herausforderungen und Erfolge zurück. Die Leerwohnungsziffer in der Schweiz liegt aktuell bei 2%, was relativ niedrig ist, während sie in den Kantonen Solothurn und Jura fast doppelt so hoch ist. Das lässt einen schon ein bisschen nachdenklich werden. Vor einem Jahr noch war der Referenzzinssatz bei 1,25% und die Zinsen für Festhypotheken zeigen ein leichtes Ansteigen – das könnte für viele eine schlaflose Nacht bedeuten, vor allem für junge Familien, die sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen möchten.

Der neue Vorstand und die Herausforderungen

Die Versammlung, bei der Yannick Erard einstimmig von etwa 160 Mitgliedern gewählt wurde, verlief harmonisch. Die Rechnung und das Budget wurden ebenfalls einstimmig verabschiedet. Das neue Budget sieht eine positive Entwicklung vor und plant sogar einen gemeinsamen Vereinsausflug. Ein bisschen Abwechslung schadet nie! Der neue Vorstand setzt sich aus Erard (Präsident), Christian Glutz (Vizepräsident), Pascal Decurtins (Kassier), Doris Weber (Aktuarin), Ivo Erard (technischer Berater für Baufragen) und Mario Chirico (Sekretär und Rechtsberatung) zusammen. Man merkt, hier sind einige erfahrene Köpfe am Werk.

Die Herausforderungen im Wohnungsmarkt sind allerdings nicht zu unterschätzen. In Deutschland stehen beispielsweise rund 1,9 Millionen Wohnungen leer, was einer Leerstandsquote von 4,3% entspricht – ganz schön heftig! Besonders in Ostdeutschland sehen wir Quoten von 5,8%, während es im Westen bei 1,9% bleibt. Wenn man bedenkt, dass über 55% dieser Wohnungen länger als ein Jahr ungenutzt sind, ist das ein echtes Dilemma. Die Bewertungen von leerstehenden Wohnungen sind für Eigentümer, Makler, Erben und Investoren von großer Bedeutung. Leerstand kann den Marktwert und die Vermarktungschancen erheblich beeinflussen.

Marktentwicklung und Einflussfaktoren

Wenn wir uns die Situation in der Schweiz genauer anschauen, müssen wir auch die steigenden Werte von Häusern und Wohnungen erwähnen. Das sorgt für höhere Einstiegshürden für junge Familien – die Frage ist, wie lange das noch gutgeht. Die Totalrevision des Katasterwerts, die eine Entlastung von 18 Millionen Franken mit sich bringen soll, wird sicher einige Diskussionen auslösen. Doch das sorgt auch für höhere Mehreinnahmen – ein zweischneidiges Schwert, könnte man sagen.

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Ein weiterer Punkt, der nicht zu kurz kommen sollte, sind die rechtlichen und steuerlichen Aspekte im Zusammenhang mit Leerstand. Kommunale Satzungen, Meldepflichten und sogar Bußgelder bei unerlaubtem Leerstand können Eigentümern das Leben schwer machen. Aber auch steuerliche Aspekte dürfen nicht außer Acht gelassen werden – Abschreibungsmöglichkeiten und Förderprogramme könnten hier ein Lichtblick sein.

Wer also plant, eine leerstehende Wohnung zu bewerten, sollte sich gut vorbereiten – relevante Unterlagen bereithalten, den Zustand der Wohnung prüfen und die Nebenkostenabrechnungen kontrollieren. Der Zustand der Wohnung, der Modernisierungsbedarf und die Lage sind entscheidende Einflussfaktoren auf den Wert. Es bleibt spannend, wie sich die Situation weiterentwickelt, nicht nur in Grenchen, sondern in der gesamten Schweiz.

Für weitere Informationen über Leerwohnungen und deren Auswirkungen schauen Sie doch mal auf dieser Seite vorbei.