Die Straßen der Schweiz zeigen ein neues Gesicht. Im Jahr 2025 haben die Schweizer vermehrt zu günstigeren und älteren Fahrzeugen gegriffen. Ein Trend, der nicht nur die Geldbörse schont, sondern auch ein wenig nostalgische Gefühle weckt. Der durchschnittliche Fahrzeugpreis ist erstmals rückläufig, was für viele Autobesitzer eine willkommene Nachricht ist. Während 2024 noch ein Auto im Schnitt etwa 50’000 Franken kostete, fiel dieser Wert im darauffolgenden Jahr auf 48’000 Franken. Man könnte sagen, es geht bergab – aber in diesem Fall ist das durchaus positiv!

Besonders auffällig ist die Entwicklung des Neuwagenmarktes, der schwach bleibt. Laut einer Auswertung von Axa, basierend auf dem Fahrzeugbestand der bei ihnen versicherten Autos per Ende 2025, zeigt sich, dass das Durchschnittsalter der Autos gestiegen ist. 2019 waren die Fahrzeuge noch 8,3 Jahre alt, während sie 2025 bereits 9,7 Jahre auf dem Buckel haben. In der Südschweiz, sprich dem Tessin, sind die Autos im Schnitt 8,4 Jahre alt. Ein bisschen wie ein guter Wein, der mit der Zeit besser wird, könnte man sagen – oder wie ein Käse, der einfach mit jedem Jahr würziger wird!

Teuer und Günstig – Ein Vergleich der Kantone

Die Unterschiede zwischen den Kantonen sind nicht zu übersehen. Im Kanton Zug beispielsweise parken die teuersten Autos der Schweiz, mit einem durchschnittlichen Wert von stolzen 65’500 Franken. Das sind mehr als 35% über dem Schweizer Durchschnitt! Der Kanton Schwyz folgt dicht hinterher mit fast 58’000 Franken. Im Gegensatz dazu finden sich die günstigsten Autos in den Westschweizer Kantonen Jura, Neuenburg und Freiburg, wo die Fahrzeuge zwischen 41’500 und 44’000 Franken kosten. Ein spannendes Bild, das die Diversität der Schweizer Autokultur widerspiegelt.

Doch woher kommt dieser Trend zum Kauf älterer Autos? Ein Grund könnte die steigende Verfügbarkeit von über 150.000 Gebrauchtwagen in der Schweiz sein, die durch Plattformen wie AutoUncle bewertet werden. Die neutralen Preisbewertungen und die Möglichkeit, die Preisentwicklung jeder Anzeige zu verfolgen, machen den Autowechsel für viele einfacher. Wer sich für einen Gebrauchtwagen entscheidet, kann auf hilfreiche Tools zugreifen, wie etwa den Wertverlustrechner von AutoUncle, der Auskunft über zukünftige Wertverluste gibt. Das ist besonders praktisch, wenn man bedenkt, dass der Total Cost of Ownership (TCO) immer mehr in den Fokus rückt. Hier spielt der Wertverlust eine entscheidende Rolle.

Neuwagenmarkt im Rückgang

<pWährend die Nachfrage nach Gebrauchtwagen boomt, sieht die Lage im Neuwagenmarkt eher trübe aus. Im Jahr 2024 sank die Zahl der immatrikulierten Neuwagen um 5,0 % auf 239.535 Fahrzeuge. Dies ist der fünfte Rückgang in Folge, und die Zahlen pendeln sich seit Jahren konstant zwischen 225.000 und 255.000 Fahrzeugen ein. Vor nicht allzu langer Zeit, zwischen 2011 und 2019, lagen die Verkaufszahlen noch zwischen 300.000 und 330.000 Einheiten. Ein trauriger Rückgang, der sich auch auf die Margen der Neuwagenhändler auswirkt. Die Bruttogewinnmarge im Occasionshandel sank um 0,7 Prozentpunkte – ein Zeichen für die Herausforderungen, mit denen die Branche konfrontiert ist.

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Insgesamt zeigt sich ein dynamisches Bild auf dem Schweizer Automarkt. Günstigere und ältere Autos gewinnen an Beliebtheit, während der Neuwagenmarkt mit stagnierenden Zahlen zu kämpfen hat. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Trends in den kommenden Jahren entwickeln werden. Vielleicht wird die Liebe zu den älteren Fahrzeugen ja auch ein Stück weit zur neuen Normalität – und das nicht nur in der Schweiz!