Heute, am 7. Juni 2026, wird der Jura zum Schauplatz eines abenteuerlichen Wanderspaßes. Wandern auf den Gratwegen der Schweiz – das klingt nicht nur nach einer sportlichen Herausforderung, sondern auch nach einem Fest für die Sinne. Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als frische Bergluft einzuatmen und den Blick über die atemberaubenden Landschaften schweifen zu lassen. Anita Brechbühl von der NZZ hat in ihrem Artikel fünf spektakuläre Routen zusammengetragen, die nicht nur die Beine, sondern auch die Seele erfreuen.
Starten wir mit der ersten Route: Der Hohe Kasten–Staubern, ein wahrer Genuss für alle, die es lieben, sich in der Natur zu bewegen. Mit einer mittleren Schwierigkeit von T2 und einer Dauer von etwa zwei Stunden ist dieser Weg ein idealer Einstieg. Die 5,1 Kilometer lange Strecke führt von der Luftseilbahn in Brülisau auf eine Höhe von 1795 Metern. Der Aufstieg belohnt die Wanderer mit einem fantastischen Ausblick auf das Rheintal und die majestätischen Alpen. Hier oben, an der Staubernkanzel, gibt es nicht nur die Möglichkeit zur Einkehr im Berggasthaus, sondern auch die Option, den Weg über die Saxerlücke zum Berggasthaus Bollenwees zu verlängern. Einfach himmlisch!
Vielfältige Berglandschaften
Die nächste Route, Moléson-sur-Gruyères, bietet ebenfalls eine faszinierende Aussicht. Hier kann man den Gipfel bei 2002 Metern Höhe erklimmen und das Greyerzerland, den Genfersee sowie die Walliser Alpen bewundern. Die Strecke von Plan-Francey zur Moléson Bergstation ist 8 Kilometer lang und die 720 Höhenmeter sind ein schöner Test für die Kondition. Nach drei Stunden ist man nicht nur körperlich gefordert, sondern auch mental erfrischt – einfach perfekt für einen Tag in den Bergen!
Wer es etwas herausfordernder mag, für den ist die Wanderung von Le Pont zum Col du Marchairuz genau das Richtige. Diese Route ist Teil des Jura-Höhenwegs und hat es mit einer Dauer von über sechs Stunden und 21 Kilometern in sich. Die Landschaft mit Weiden, Wäldern und Trockensteinmauern ist einfach traumhaft, und der Panorama-Blick vom Mont-Tendre über das Montblanc-Massiv bis zu den Vogesen ist ein Bild für die Götter.
Familienfreundliche Abenteuer
Für Familien, die den Alpenzauber erleben möchten, ist die Strecke von Rinderberg nach Schönried in Zweisimmen ideal. Hier wird Wandern zum Erlebnis! Die 6,3 Kilometer lange Route bietet nicht nur atemberaubende Ausblicke auf das Saanenland und die Berner/Freiburger Alpen, sondern auch Erlebnisstationen für die Kleinen. Nach knapp zwei Stunden fühlt man sich wie auf einer kleinen Entdeckungsreise.
Und natürlich darf der Monte Lema nicht fehlen! Von Rivera zur Alpe Foppa führt der Weg über 13 Kilometer und bietet einen spektakulären Blick auf das Gotthardmassiv und die Tessiner Seen. Wer hier wandert, wird mit einer grandiosen Sicht auf den Lago Maggiore und den Luganersee belohnt. Der Anstieg ist zwar anstrengend, aber die Erinnerungen, die man mit nach Hause nimmt, sind es allemal wert.
Kartenmaterial und digitale Hilfsmittel
Für all diese Routen gibt es praktische GPX-Tracks, die man sich herunterladen kann – ideal für die digitale Wanderung! Wer es lieber analog mag, findet bei swisstopo Wanderkarten im Maßstab 1:50’000, die alle signalisierten Wanderwege in der Schweiz zeigen. Diese Karten lassen sich auch als Papierkarte bestellen, was gerade für die Planung eines Wandertages echt hilfreich ist. Zudem gibt es Karten mit geologischen Zusatzinformationen, für all jene, die mehr über die Entstehungsgeschichte der Landschaft erfahren wollen.
Die swisstopo-App ist ein weiteres nützliches Tool für Wanderer. Sie zeigt Landeskarten im Maßstab von 1:10’000 bis 1:1 Million und bietet Zusatzinfos zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Wanderrouten und sogar zum Schneesport. Ob für die Planung oder als Begleiter bei der Wanderung – diese App hat es in sich!
Also, packt die Wanderschuhe ein und macht euch bereit, die Schönheiten der Schweizer Alpen zu entdecken! Die Natur wartet nur darauf, erkundet zu werden.