Hochschulzulassung 2026: Zwischen Nervenkitzel und neuen Herausforderungen
Heute ist der 2. Juli 2026 – ein Tag, der für viele junge Menschen in Jura voller Spannung und Aufregung ist. Die Ergebnisse der Hochschulzulassung stehen an, und die Gedanken kreisen wild: Habe ich genug Punkte? Reicht es für meinen Wunschstudiengang? Zulassungsexperten geben aktuelle Ratschläge zur Hochschulzulassung, insbesondere basierend auf den Ergebnissen der Highschool-Abschlussprüfungen, die in letzter Zeit viele Fragen aufgeworfen haben.
Eine Online-Fernsehberatungssendung am 1. Juli auf Plattformen wie thanhnien.vn, Facebook, YouTube und TikTok bot interessante Einblicke. Dr. Vo Thanh Hai von der Duy Tan Universität war einer der Experten, der betonte, wie wichtig die Punkteverteilung für die Hochschulzulassung ist. Besonders bemerkenswert sind die deutlichen Schwankungen in der Punkteverteilung – fast die Hälfte der Kandidaten erzielte in Fächern wie Wirtschaft, Pädagogik und Jura weniger als 5 Punkte. In Mathe und Physik waren die Zahlen nicht viel besser: über 37 % der Prüflinge schnitten in Mathematik und 39 % in Physik unterdurchschnittlich ab.
Wichtige Trends und neue Regelungen
Doch es gibt auch Lichtblicke! Die Ergebnisse in Mathematik und Biologie zeigen eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Und die Fächerkombinationen A00 und B00 konnten höhere Punktzahlen verbuchen. Frau Truong Thi Ngoc Bich von der UEF hob die Veränderungen in der Notenverteilung hervor, besonders in Sozialwissenschaften, was für einige Bewerber Hoffnung bedeutet. Dennoch sollten sich die Kandidaten nicht nur auf eine einzige Perspektive verlassen. Alternativpläne für die Zulassungsverfahren sind unerlässlich, denn die Anforderungen sind hoch.
Die neue Zulassungsregelung, die eine Mindestpunktzahl von 15 Punkten in einer Kombination aus drei Fächern ohne Bonuspunkte vorschreibt, stellt viele vor Herausforderungen. Die Universitäten haben dabei eigene Spielräume. Für Gesundheitswissenschaften sind mindestens 17 bis 20,5 Punkte nötig, während für Jura 17 Punkte gefordert werden. Die meisten Studiengänge setzen sogar eine Mindestpunktzahl von 18 Punkten voraus. Ein ganz schön hoher Anspruch! Für internationale Bachelorstudiengänge an der UEF gibt es zwar flexible Zulassungsverfahren, aber auch hier müssen die Bewerber ihre Fremdsprachenkenntnisse nachweisen. Also, die Daumen drücken!
Der Weg zum Hauptschulabschluss
Schaut man etwas weiter zurück, gibt es auch für die Schüler der Jahrgangsstufe 9 an den Hauptschulen entscheidende Prüfungen, die nicht weniger wichtig sind. Hier nehmen die Schüler an einem Abschlussverfahren teil, das aus zentralen Arbeiten in Deutsch, Mathematik und Englisch sowie einer Projektprüfung in einem anderen Pflichtfach besteht. Diese Leistungen fließen in die Gesamtnote ein, und je nach Ergebnis können die Schüler zwischen dem Hauptschulabschluss und dem qualifizierenden Hauptschulabschluss wählen. Es ist ein Sprungbrett in die duale Ausbildung oder sogar in die zweijährige Berufsfachschule – ein wichtiger Schritt in die berufliche Zukunft.
Ein Blick über die Grenzen
Für die, die darüber hinausblicken wollen, gibt es eine interessante Publikation mit dem Titel „CHECK – Hochschulzugang und Studieneingang in Deutschland 2025“. Die Autoren Sonja Berghoff und Cort-Denis Hachmeister werfen einen kritischen Blick auf den Übergang von der Schule zur Hochschule in Deutschland. Hier wird deutlich, dass viele Schüler mit Entscheidungsunsicherheiten kämpfen. Deutsche Hochschulen reagieren darauf mit umfangreichen Unterstützungs- und Monitoring-Maßnahmen, um frühzeitig auf Probleme im Studium reagieren zu können. Die Datenbasis dieser Studie ist umfassend und basiert auf Befragungen in 1.811 Fachbereichen an 228 deutschen Hochschulen.
Ein spannendes Bild, das sich da eröffnet! Egal ob in Jura oder anderswo – die Herausforderungen sind vielfältig, aber mit der richtigen Vorbereitung und den nötigen Informationen stehen die Chancen für die Bewerber gut. Manchmal braucht es einfach einen klaren Kopf und ein bisschen Glück.
