Es ist ein ganz besonderer Tag in der Eishockeywelt! Rainer Makatsch, der legendäre Torhüter der Düsseldorfer EG (DEG), feiert seinen 80. Geburtstag. Am 30. Juni 2026 haben wir Grund genug, auf das bunte Leben und die beeindruckende Karriere dieses außergewöhnlichen Sportlers zurückzublicken. Geboren wurde Makatsch 1946 in Frankfurt am Main, doch seine Leidenschaft für das Eishockey entwickelte sich erst richtig, als er mit 11 Jahren nach Bad Nauheim zog und dort die „Roten Teufel“ sah. Von da an war klar: Eishockey ist sein Leben!

Sein Weg führte ihn über die Jugendmannschaften des VfL Bad Nauheim bis hin zur ersten Mannschaft. Dank Larry Palmer, einem ehemaligen Nationaltorhüter der USA, erhielt Makatsch eine spezialisierte Ausbildung. Dies sollte sich als goldrichtig erweisen, denn Anfang der 1970er Jahre wechselte er zur DEG, wo er 1972 und 1975 die Deutsche Meisterschaft gewann. Die Erfolge stellten sich schnell ein, doch die Geschichte der DEG ist nicht nur eine von Triumphen – sie ist auch gespickt mit Herausforderungen.

Ein Leben zwischen Höhen und Tiefen

Im Februar 1975, während eines Flugs zwischen Landshut und Düsseldorf, erlebte die DEG ein emotionales Auf und Ab. Nach einer schmerzhaften 3:5-Niederlage gegen den EVL kam die Nachricht über den gleichzeitigen Verlust des direkten Verfolgers Berliner SC verspätet an. Trainer Chuck Holdway erinnerte sich später an die ausgelassene Feier im Flugzeug, als die DEG ihre dritte Meisterschaft errang. Makatsch, mit einer Körpergröße von 1,80 m und einem unnachahmlichen Stil – Fanghand rechts, Stockhand links – war in diesen Momenten der Strahl der Hoffnung und der Jubel der Fans.

Doch das Leben als Sportler hat seine Schattenseiten. 1976 warf die DEG mit internen Spannungen und finanziellen Problemen einen Schatten auf den glanzvollen Weg. Das öffentliche Plädoyer von Makatsch für Trainer Lotte Ramroth nach einer 1:8-Niederlage endete in einem Sturm der Entrüstung – das Publikum brüllte ihn nieder. Der Vorfall führte zu seiner Sperrung wegen „innerlicher und geistiger Entgleisung“ und schließlich zur Trennung von der DEG aus wirtschaftlichen Gründen.

Ein neuer Anfang

Nach seinem Abschied von der DEG folgte der Wechsel zum EC Deilinghofen, wo Makatsch in zwei Entscheidungsspielen gegen den Augsburger EV um den letzten Startplatz in der Bundesliga kämpfte und siegreich aus der Sache hervor ging. 1979 krönte er seine Karriere mit einer weiteren Meisterschaft bei den Kölner Haien, nach einem kurzen Abstecher zum Kölner EC. Als die Zeit für einen Rückzug gekommen war, ließ er seine Karriere beim DJK SB Rosenheim ausklingen, wo er 1981 letztmalig im Kader der Bundesligamannschaft stand.

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Aber Rainer Makatsch ist nicht nur der Torwart, der mit seinen Glanzleistungen in Erinnerung bleibt. Er ist auch ein Mann mit vielen Interessen. Seine Liebe zur Kunst, Kultur, Belletristik und Musik zeigt eine facettenreiche Persönlichkeit, die weit über das Eis hinausgeht. Seine Tochter Heike, die in Düsseldorf geboren wurde, hat den kreativen Funken geerbt und ist heute eine bekannte Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Fernsehmoderatorin.

Ein bleibendes Erbe

Die DEG Metro Stars, Nachfolger der DEG, erinnern sich immer wieder an die glorreichen Zeiten. Meisterschaften in den Jahren 1967, 1972, 1975 und 1990 sind Teil einer stolzen Geschichte. Makatsch selbst bleibt ein Name, der mit Erfolg und Leidenschaft verbunden ist. Ein Eishockeytorwart, der seiner Zeit weit voraus war und in den Herzen der Fans einen bleibenden Platz hat.

Während wir heute auf Rainer Makatsch anstoßen, können wir nur hoffen, dass sein Erbe auch zukünftige Generationen von Eishockeyspielern inspirieren wird. Happy Birthday, Rainer! Deine Geschichte ist ein Teil der Eishockeygeschichte, die nie vergessen wird.