Am Freitag, dem 25. April 2026, ereigneten sich gleich zwei Verkehrsunfälle in der Region Zizers, Graubünden, die die Aufmerksamkeit der Rettungsdienste und der Kantonspolizei auf sich zogen. Der erste Unfall, eine heftige Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen, geschah gegen 17.55 Uhr auf der Deutschen Strasse H3. Ein 74-jähriger Fahrer, der in Begleitung einer Beifahrerin unterwegs war, kam von Trimmis und wollte in Richtung Zizers fahren. Zeitgleich näherte sich ein 43-jähriger Mann von einem Kreisel, um nach links in Richtung Trimmis abzubiegen. Warum es zu dieser folgenschweren Kollision kam, bleibt vorerst unklar.

Bei dem Crash wurden alle Beteiligten, also beide Fahrer und die Beifahrerin, verletzt und nach notfallmedizinischer Erstversorgung durch drei Teams der Rettung Chur ins Kantonsspital Graubünden nach Chur gebracht. Die beiden Fahrzeuge erlitten erheblichen Sachschaden und mussten abgeschleppt werden. Der Verkehr in Richtung Trimmis war während der Unfallaufnahme für rund zwei Stunden gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Im Einsatz waren die Kantonspolizei, drei Rettungsteams sowie 22 Feuerwehrleute der Strassenrettung der Feuerwehr Landquart, die alle Hand in Hand arbeiteten, um die Lage zu bewältigen.

Massive Massenkarambolage auf der A13

<pNur kurze Zeit zuvor, um 17.40 Uhr, ereignete sich ein weiterer Unfall auf der Südspur der A13 bei Zizers. Hier waren insgesamt acht Personenwagen beteiligt, was zu einer Massenkarambolage führte. Der Unfall wurde durch stockende Verkehrsverhältnisse verursacht, und sechs Personen erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Besonders tragisch: Zwei der Verletzten mussten mit dem Rettungsdienst Schiers ins Regionalspital Schiers gebracht werden, während vier weitere mit der Rettung Chur ins Kantonsspital Graubünden transportiert wurden.

Die Lage auf der Autobahn war angespannt, da sieben der acht beteiligten Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten und an mehreren Fahrzeugen Totalschaden entstand. Während der Aufräumarbeiten konnten Fahrzeuge in Richtung Süden einspurig am Unfall vorbeigeführt werden, was jedoch nicht verhindern konnte, dass es zu längeren Staulagen kam. Auch hier ermittelt die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände des Unfalls.

Ein Blick auf die Verkehrssicherheit

Diese beiden Vorfälle werfen ein Licht auf die Verkehrssituation in Graubünden und die oft unterschätzten Risiken, die auf den Straßen lauern. Laut aktuellen Statistiken der Bundesamt für Statistik kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, die durch unaufmerksame Fahrweise, ungünstige Wetterbedingungen oder einfach Pech verursacht werden. Es ist daher wichtig, dass sowohl Fahrer als auch Beifahrer stets wachsam bleiben und sich der Gefahren im Straßenverkehr bewusst sind.

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