Heute ist der 8.06.2026, und während ich hier in Graubünden sitze, kann ich nicht anders, als über die beeindruckende Entwicklung nachzudenken, die dieser Kanton in den letzten Jahren durchgemacht hat. Laut einer neuen Bewertung der Wirtschaftsinformationsagentur CRIF haben im Jahr 2025 netto 66 Firmen ihren Sitz in diesen malerischen Kanton verlegt. Das ist eine Zahl, die aufhorchen lässt! Und warum? Es sind vor allem die hohe Lebensqualität und die stabilen Rahmenbedingungen, die Unternehmen und Mitarbeiter hierher ziehen. Professor Andreas Nicklisch von der FHGR betont, dass das kein Zufall ist – Graubünden hat einfach einen großen Vorteil gegenüber anderen Kantonen: Lebensqualität, die ihresgleichen sucht!
Seit der Corona-Pandemie haben Menschen und Firmen ein neues Bewusstsein für ihre Umgebung entwickelt. Mitarbeiter legen großen Wert darauf, an Orten zu arbeiten, an denen sie auch leben möchten. In diesem Zusammenhang wird auch deutlich, dass Graubünden, trotz der Herausforderungen des Fachkräftemangels, durch seine hohe Lebensqualität in der Lage ist, talentierte Menschen zu halten und zu gewinnen. Die Steuerquote – sie ist zwar nicht die niedrigste, bleibt aber stabil und sorgt für ein gewisses Maß an Planungssicherheit. Das macht den Kanton für viele Unternehmen attraktiv.
Innovation und Nachhaltigkeit als Schlüssel
Doch nicht nur die Lebensqualität lockt Firmen an. Die Hochschule Graubünden positioniert sich als eine Institution, die Innovation und Nachhaltigkeit großschreibt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, als Motor der Innovation zu agieren, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Es ist spannend zu sehen, wie Absolventen hier Kompetenzen erwerben, die sie nicht nur auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch für Start-ups und etablierte Firmen wertvoll machen. Die Hochschule setzt auf Wissens- und Technologietransfer, um den Innovationsprozess von der Idee bis zur marktreifen Umsetzung zu unterstützen.
Künstliche Intelligenz spielt in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Die FHGR betrachtet KI als eine relevante Veränderung – sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesellschaft. Die Forschung, die hier betrieben wird, zielt darauf ab, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen anzugehen, sei es durch die Verbesserung von Prozessen in der Industrie oder durch innovative Lösungen im Gesundheitswesen. Die Hochschule vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktisches Know-how, um die nächste Generation von KI-Experten vorzubereiten. Und das ist doch ein gutes Gefühl, oder?
Diversität und Open Science
Ehrlich gesagt, finde ich es faszinierend, wie die Hochschule Diversität nicht nur als gesetzliche Verpflichtung, sondern als großes Potenzial für zukünftige Chancen sieht. Das fördert die aktive, gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilnahme aller Mitglieder der Hochschulgemeinschaft. Open Science ist ein weiteres spannendes Thema, das den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Daten erleichtert. Diese strategische Ausrichtung könnte die Sichtbarkeit der Forschung und Bildung nicht nur national, sondern auch international steigern – und das ist für alle Beteiligten von Vorteil.
Wenn man all diese Aspekte zusammen betrachtet, wird deutlich, dass Graubünden nicht nur ein Ort für Erholung und Lebensqualität ist, sondern auch ein aufstrebender Standort für Innovation und Bildung. Die Herausforderungen des Fachkräftemangels werden hier aktiv angegangen, und die Synergien zwischen Hochschulen und Unternehmen zeigen, wie man gemeinsam Lösungen entwickeln kann. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Jahren fortsetzen werden.
Für mehr Informationen zu den wirtschaftlichen Trends in Graubünden und darüber hinaus, empfehle ich einen Blick auf den Wirtschaftsmonitor der GKB. Dort gibt’s noch viel mehr spannende Einblicke!