In den letzten Wochen hat Graubünden wieder einmal bewiesen, wie lebendig und kreativ die Literaturszene im Kanton ist. Der Nachwuchspreis für junge Schriftsteller bis 25 Jahre wurde vergeben, und die Jury war begeistert von der Originalität und Vielfalt der eingereichten Texte. Bis Ende März konnten die jungen Talente ihre Geschichten einreichen, und viele von ihnen haben das Thema Mut auf ganz unterschiedliche Weise interpretiert. Wie inspirierend, oder?

Die Jury, bestehend aus den renommierten Bündner Autorinnen und Autoren Gianna Olinda Cadonau, Martina Caluori, Köbi Gantenbein und Vincenzo Todisco, hatte eine Menge zu tun. Vincenzo Todisco war besonders beeindruckt von der sprachlichen Qualität und der kreativen Vielfalt der Beiträge. Er lobte, wie die Stimmen der Autorinnen und Autoren von Erstklässlern bis zu jungen Erwachsenen in den Geschichten lebendig wurden. Fantasie pur, könnte man sagen!

Die Preisträger

Und nun zu den Stars des Abends: Simon Walser und Lara Catschegn. Simon, erst 10 Jahre alt, hat mit seiner Geschichte «Der Fluch der Toten» nicht nur die Jury überzeugt, sondern auch selbst die Illustrationen dazu erstellt – eine wirklich bemerkenswerte Leistung! Lara Catschegn, die aus Paspels stammt, wurde für ihren romanischen Text «Cuora, cuora, cuora tochen che tias combas cedan» ausgezeichnet, den Martina Caluori als «stärksten und zugleich leisesten» Beitrag des Wettbewerbs bezeichnete. Ein Hoch auf die Kreativität dieser jungen Talente!

Die feierliche Buchvernissage findet am 31. Oktober im Rahmen der «Prättigauer Buchtage» im Alpina Schiers statt, wo die Preise offiziell verliehen und die Siegertexte präsentiert werden. Das Buch «Graubünden schreibt – Das Novellenbuch», das an diesem Abend vorgestellt wird, enthält neben den prämierten Texten auch Beiträge von neuen und etablierten Autorinnen und Autoren.

Ein Blick in die Zukunft

Doch das ist noch nicht alles! Die Literaturinitiative «Graubünden schreibt» lädt Menschen jeden Alters im Kanton Graubünden ein, ihre Schreibkünste zu zeigen. Der nächste Wettbewerb hat bereits begonnen und steht unter dem Motto «Mut». Texte können auf Deutsch, Romanisch oder Italienisch verfasst werden, und die Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst – von sportlichen Herausforderungen bis hin zu persönlichen Kämpfen wie Mobbing oder dem mutigen Schritt, die Heimat zu verlassen. Der Einsendeschluss ist der 1. März 2026, und die besten Geschichten werden im Herbst 2026 im Buch «Graubünden schreibt – Das mutige Novellenbuch» veröffentlicht.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das Maskottchen des Buchs, ein Murmeltier, wird dabei zum Sinnbild für den Mut, den es im Leben braucht. Initiator Christian Imhof, Inhaber des Qultur-Verlags, betont, dass das Leben als Murmeltier Mut erfordert – eine charmante Metapher, die uns alle zum Nachdenken anregt.

Literatur, die verbindet

Literatur ist nicht nur eine Kunstform, sie verbindet uns auch über Generationen hinweg. Die Geschichten, die in Graubünden erzählt werden, spiegeln die Herausforderungen und Hoffnungen unserer Zeit wider. Dabei gibt es immer wieder neue Stimmen zu entdecken, die uns mit ihren Erlebnissen und Gedanken inspirieren. Wer weiß, vielleicht wird der nächste große Schriftsteller oder die nächste große Schriftstellerin aus Graubünden bald bekannt sein.

Wer mehr über Schreibwettbewerbe erfahren möchte, findet weitere Informationen auf Literaturcafe.de.