Heute ist der 4.06.2026, und in Graubünden gibt es Neuigkeiten, die nicht nur die Herzen der Landwirte höherschlagen lassen. Ja, der Bund hat beschlossen, sich ab Anfang 2026 wieder stärker an der Finanzierung des Herdenschutzes zu beteiligen – und das mit Herdenschutzhunden! Da schlägt das Herz eines jeden Tierliebhabers höher, denn die treuen Begleiter spielen eine entscheidende Rolle im Schutz von Weidetieren.
Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind nicht zu unterschätzen. Graubünden profitiert ganz klar von dieser finanziellen Unterstützung. So hat die Regierung des Kantons beschlossen, für die Jahre 2026 bis 2028 einen maximalen Kantonsbeitrag von 558’000 Franken bereitzustellen. Die Gesamtkosten für den Herdenschutz belaufen sich auf beeindruckende 1,7 Millionen Franken, wobei der Bund voraussichtlich 1,15 Millionen Franken der Gesamtkosten übernimmt. So wird der Kanton finanziell entlastet – ein echter Grund zur Freude!
Ein Rückblick auf die Entwicklungen
Im Jahr 2025 sah die Lage noch etwas anders aus. Damals stellte Graubünden zusätzliche Mittel für Herdenschutzmaßnahmen bereit, nachdem der Bund seine Unterstützung von höchstens 80 auf 50 Prozent der Kosten reduziert hatte. Ein echter Rückschritt, könnte man sagen! Doch jetzt, mit der Rückkehr zu maximal 80 Prozent Finanzierung durch den Bund, hält Graubünden am bisherigen Förderniveau für Herdenschutzhunde fest. Damit wird nicht nur die finanzielle Last der Halterinnen und Halter von Herdenschutzhunden verringert, sondern auch der Verein Herdenschutzhunde Schweiz erhält wichtige Unterstützung für seine Aufgaben.
Ein entscheidender Schritt in diese Richtung ist die Motion des Bündner Ständerats Stefan Engler (Mitte), der sich vehement für eine angemessene Mitfinanzierung durch den Bund eingesetzt hat. Das zeigt, wie wichtig es ist, politische Anliegen zu verfolgen und nicht lockerzulassen. Die Interessen der Landwirte, der Tiere und letztlich auch der Natur müssen immer im Fokus stehen.
Perspektiven für die Zukunft
Was bedeutet das für die Zukunft? Nun, der Herdenschutz wird sicherlich gestärkt, und das ist gerade in einer Zeit, in der die Sensibilisierung für Tierschutz und nachhaltige Landwirtschaft immer mehr in den Vordergrund rückt, von enormer Bedeutung. Die Rolle der Herdenschutzhunde könnte nicht zentraler sein. Sie sind nicht nur Wächter, sondern auch Partner der Landwirte, die oft in rauen und herausfordernden Bedingungen arbeiten müssen. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier, das hier gefördert wird, ist einfach schön zu sehen. Und vielleicht, ja vielleicht, wird diese Unterstützung auch dazu führen, dass noch mehr Menschen in diesen wichtigen Bereich investieren.
Insgesamt ist es eine positive Entwicklung, die wir hier beobachten können. Die Rückkehr zu einem höheren Fördersatz des Bundes wird sicherlich viele Landwirte und Tierhalter in Graubünden freuen. Wer weiß, vielleicht wird das auch andere Kantone dazu ermutigen, ähnliche Schritte zu gehen. Denn eines ist klar: Herdenschutz ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Verantwortung, die wir alle gemeinsam tragen müssen.