Heute ist der 3.06.2026 und ich kann euch sagen, dass Graubünden gerade ordentlich in die Pedale tritt, wenn es um erneuerbare Energien geht! Die Pläne sind ehrgeizig: Der Kanton möchte Photovoltaikanlagen entlang der Kantonsstrassen aufstellen. Mit einem klaren Ziel vor Augen, nämlich die Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien, wird hier richtig Gas gegeben. Das Tiefbauamt hat bereits ein Bewerbungsverfahren gestartet, um 50 geeignete Stützmauern für die Nutzung zu vergeben. Spannende Zeiten stehen bevor!

Externe Analysen haben die besten Standorte für diese Solaranlagen identifiziert. Und das Potenzial ist beachtlich: Ganze 3,5 Gigawattstunden Strom pro Jahr könnten so erzeugt werden – genug, um etwa 750 Haushalte mit Energie zu versorgen. Doch ein kleiner Haken: Der Kanton selbst tritt nicht als Investor oder Abnehmer des erzeugten Stroms auf. Stattdessen sind Gemeinden, Energieversorger und andere institutionelle Unternehmen aufgerufen, ihr Interesse bis zum 31. August anzumelden. Wer die Standorte besetzen möchte, muss bis Januar 2027 eine offizielle Bewerbung einreichen, und im Frühjahr 2027 erfahren wir, welche Standorte vergeben werden.

Ein Schritt in die Zukunft

Die Energiestrategie 2050 des Kantons Graubünden ist dabei der Motor dieser Solaroffensive. Ihr Ziel? Klimaneutralität bis 2050! Dazu gehört auch die Umgestaltung des gesamten schweizerischen Energiesystems. Der Grosse Rat hat den Auftrag „Solaroffensive an kantonalen Strasseninfrastrukturen“ an die Regierung übergeben. Man möchte systematisch prüfen, wo Solarenergieproduktion sinnvoll ist. Eine Potenzialanalyse aus dem Jahr 2025 hat bereits geeignete Flächen ermittelt. Das Tiefbauamt ist sogar selbst aktiv und baut Photovoltaikanlagen für die Eigenversorgung von Strasseninfrastrukturen. Flächen, die nicht für eigene Anlagen genutzt werden, stehen dann Dritten zur Verfügung.

Interessanterweise sind regionale Gemeinden, Energieversorger und institutionelle Unternehmen die einzigen, die für die Bewerbung zugelassen sind. Privatpersonen und Kleinstunternehmen haben hier das Nachsehen. Dritte müssen dann eigenverantwortlich für Planung, Erstellung und Betrieb der Anlagen sorgen und auch die Vermarktung des erzeugten Stroms selbst in die Hand nehmen. Das ist schon ein gewisser Druck, aber auch eine tolle Chance!

Ein Blick über die Grenzen

<pWenn man sich die aktuelle Situation in der Schweiz anschaut, sieht man, dass der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch über 25% liegt. Das Ziel ist eine markante Steigerung. Im Jahr 2020 lag der Anteil bei rund 27% – und damit über dem EU-Mittelwert von knapp 19%. Im Vergleich dazu sind Länder wie Schweden und Finnland mit 60% bzw. rund 44% in puncto erneuerbare Energien echte Vorreiter. Hier in Graubünden wird der Anteil durch Wasserkraft dominiert, die etwa 60% ausmacht. Aber auch die Photovoltaik zeigt eine beeindruckende Entwicklung – die Nachfrage nach Solaranlagen steigt unaufhörlich.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die erneuerbaren Energien sind nicht nur ein Schlagwort, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer Zukunft. Vor allem die hochalpinen Solaranlagen erweisen sich als äußerst effektiv, selbst im Winter. Ehrlich gesagt, das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Region und ihre Bewohner. Die Energiewende ist in vollem Gange, und Graubünden ist auf dem besten Weg, ein Teil dieser spannenden Reise zu werden. Ein bisschen Aufregung kann ja nicht schaden, oder?