Heute ist der 12.05.2026, und während wir in Graubünden durch unsere malerischen Landschaften schlendern, gibt es Neuigkeiten, die alle betreffen – die psychiatrische Versorgung im Kanton wird massiv ausgebaut! Ja, ihr habt richtig gehört! Der Kanton hat sich entschlossen, die psychiatrischen Kliniken zu modernisieren und das Hometreatment deutlich auszubauen. Das ist mehr als nur eine Randnotiz in der Zeitung; es betrifft das Leben vieler Menschen hier in unserer Region.

Die Psychiatrischen Dienste Graubünden (PDGR) haben zwar mit finanziellen Defiziten zu kämpfen – im Jahresbericht 2022 war eine Unterdeckung von 3,2 Millionen Franken für ambulante Angebote und Tageskliniken verzeichnet – aber das hält sie nicht davon ab, Fortschritte zu machen. So steht beispielsweise die Sanierung und Erweiterung der Patientenhäuser C und D der Klinik Waldhaus in Chur kurz bevor. Die erste Bauetappe wird im Mai 2026 beginnen. Man könnte fast sagen, es ist ein aufregender Zeitpunkt für alle, die an psychischer Gesundheit interessiert sind!

Neue Wege für die psychische Gesundheit

Nicht zu vergessen ist die neue Notfallstation für Allgemeinpsychiatrie, die erst im Mai 2022 eröffnet wurde. Eine Investition von rund 25 Millionen Franken, die in 34 Monaten realisiert wurde, bringt nun 24 Betten für akute Fälle. Und das ist noch nicht alles! Im Jahr 2022 wurden gleich drei neue Psychiatriezentren – in Ilanz, Davos und St. Moritz – eröffnet, die als zentrale Anlaufstellen für alle Altersgruppen dienen. Das ist ein echter Lichtblick für die Bevölkerung, denn die Zugänglichkeit zur psychischen Gesundheitsversorgung wird immer wichtiger.

Im Februar 2026 eröffnete zudem eine neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Das zeigt, wie ernst der Kanton das Thema psychische Gesundheit nimmt. Und um noch einen Schritt weiterzugehen: Ab Mai 2024 wird ein Hometreatment-Angebot bereitgestellt, das akut psychisch erkrankte Erwachsene in ihrem gewohnten Umfeld betreut. Ein Ansatz, der sicherlich dazu beitragen kann, Klinikaufenthalte zu ersetzen oder zu verkürzen und gleichzeitig die Stabilität im sozialen Umfeld zu fördern.

Finanzielle Herausforderungen und Erfolge

Natürlich stehen die PDGR vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die finanzielle Lage. Die unzureichende Tarifierung ist ein zentraler Grund für die finanzielle Unterdeckung. Das Bedürfnis nach weiteren Mitteln zur Sicherstellung der Versorgung ist unumstritten, vor allem in einer Zeit, in der die Nachfrage nach psychischen Gesundheitsdiensten steigt. Es ist also ein Spagat zwischen Fortschritt und finanziellen Hürden, den es zu meistern gilt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Doch trotz dieser Herausforderungen scheinen die PDGR auf dem richtigen Weg zu sein. Im Januar 2026 belegten sie den zweiten Platz beim Swiss Arbeitgeber Award in der Kategorie „1000+ Mitarbeitende“. Mit rund 1.408 Mitarbeitenden sind sie ein bedeutender Arbeitgeber im Kanton und tragen somit auch zur regionalen Wirtschaft bei – ein weiterer Pluspunkt in einem ohnehin schon komplexen Gefüge.

Ein ganzheitlicher Ansatz für psychische Gesundheit

Der Kanton Graubünden verfolgt das Thema psychische Gesundheit schon seit Jahren. Das „Bündner Programm für Psychische Gesundheit 2013-2016“ war ein wichtiger Grundstein. Aktuelle kantonale Aktionsprogramme richten sich an verschiedene Altersgruppen, von Kindern bis zu älteren Menschen, und zielen darauf ab, die psychische Gesundheit in der Bevölkerung zu fördern. Die Verabschiedung einer kantonalen Suchtstrategie im Dezember 2023, orientiert an der nationalen Strategie, zeigt zudem, dass Prävention, Therapie, Schadensminderung und Repression ernst genommen werden.

So viel Fortschritt, und doch bleibt die finanzielle Herausforderung ein ständiger Begleiter. Aber das Engagement und die Vision, die der Kanton Graubünden zeigt, sind ermutigend. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die psychische Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklungen weiter entfalten werden! Wir werden die nächsten Schritte mit Interesse verfolgen.